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Was die Frau zur Tat auf der A95 sagt

Frau wirft Windeln aus dem Auto – mit kurioser Ausrede

Icking - Dass sich Polizeibeamte bisweilen unglaubwürdige Ausreden für ein Fehlverhalten anhören müssen, sind sie ja gewöhnt. Doch am Mittwoch hatte eine Wolfratshauserin (60) eine Ausrede der kurioseren Art parat.

Am Mittwoch gegen 13 Uhr bekam die Polizei von einer Frau die Mitteilung, dass aus einem Auto auf der A 95 ein Müllsack aus dem Beifahrerfenster geworfen wurde. Die Tat ereignete sich laut Polizei in nördlicher Richtung kurz vor der Abfahrtsrampe in Richtung Starnberg. Hierüber ärgerte sich die Mitteilerin. Sie verständigte die Polizei.

Eine Überprüfung durch eine Streifenbesatzung der Weilheimer Verkehrspolizei ergab, dass es sich bei der „entledigten Ware“ um einen prall gefüllten Plastiksack handelte. In dem Sack waren lauter gebrauchte Inkontinenzwindeln. Auf telefonische Befragung gab die Wolfratshauserin an, dass sie mit dem Plastiksack drei Libellen, die im Fahrzeuginneren umhergeflogen seien, vertreiben wollte. Dabei sei ihr dann der Sack aus Versehen ausgekommen und aus dem Beifahrerfenster geflogen.

Nicht erklären konnte die Wolfratshauserin, dass durch die Streifenbesatzung an der gleichen Stelle nicht nur ein, sondern zwei Säcke mit gebrauchten Inkontinenzwindeln gefunden wurde.

Da sich die Mitteilerin sicher ist, dass zur besagten Zeit nur ein Sack aus dem Beifahrerfenster flog, wird noch zu prüfen sein, ob die „feine Dame“ ihren Hausmüll der besonderen Art nicht schon öfters auf die beschriebene Weise an gleicher Stelle entsorgt hat, berichtet die Polizei.

sas

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