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Einspruch des Straßenbauamts

Asylunterkunft in Dorfen: Mehr Abstand muss sein

Icking – Es gibt Nachbesserungsbedarf bei den umstrittenen Wohngebäude für Asylbewerber in Dorfen. Das Straßenbauamt hat sich zu Wort gemeldet.

Die umstrittenen Wohngebäude für Asylbewerber in Dorfen waren Thema in der Sitzung des Bauausschusses am Montag. Zu einer größeren Diskussion kam es allerdings nicht. Der Grund: Es ging nur um eine Austauschplanung zum Bauantrag.

Wie berichtet hatte der Gemeinderat im Dezember den Bauanträgen des Projektentwicklers für jeweils zwei Unterkünfte in Dorfen und in Irschenhausen zugestimmt. In den Wohngebäuden in Holzständerbauweise können in beiden Ortsteilen jeweils 48 Flüchtlinge untergebracht werden. In der Gemeinde hat sich inzwischen Widerstand gegen die Bauvorhaben formiert, vor allem in Irschenhausen. Errichtet werden sollen die Gebäude in Dorfen auf dem Gemeindegrundstück gegenüber der Bebauung am Straßfeld.

Bürgermeisterin Margit Menrad legte nun in der Bauausschusssitzung dar, dass das Staatliche Straßenbauamt Weilheim gefordert habe, dass eine 20 Meter breite Bauverbotszone zur Straße eingehalten werde. Menrad erläuterte, dass sie nicht davon ausgegangen sei, dass auch bei einer temporären Unterbringung der Abstand nötig sei. „Aber wenn es das Straßenbauamt so will...“

Asylunterkunft in Dorfen rückt mehr in die Mitte des Grundstücks

Deshalb werde das eine Gebäude nun mehr in die Mitte des Grundstücks versetzt. In diesem Zusammenhang werde auch das zweite Haus mittig verschoben, um mehr Abstand zu den östlichen Nachbarn, einem Wochenendhaus, herzustellen. Dies habe zur Folge, dass für das südliche Gebäude eine Abgrabung bis zu 80 Zentimetern und eine Aufschüttung im Bereich des Hauses bis zu 1,5 Metern nötig werde, um das abfallende Gelände auszugleichen. „Es ist für den ebenen Untergrund notwendig, die Häuser als solche werden nicht verändert“, betonte Menrad. Der Bauausschuss stimmte den Abweichungen der Freiflächengestaltungssatzung geschlossen zu.

yvi

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