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Die Führungsriege der Ickinger CSU: Vorsitzender Dr. Christoph Preuss (li.) mit seinen Stellvertretern Hans-Peter Stahn (2. v. li.), Gudrun Scheifl und Georg Frech (re.) sowie Schriftführer Rainer Wunderlich. 

Kommunalwahl 2020

Kein CSUler will in Icking Bürgermeister werden

Von den 31 Mitgliedern der Ickinger CSU möchte niemand 2020 Bürgermeister werden. Der Ortsverband will nun mit anderen Gruppierungen einen Kandidaten finden.

Icking– Die Ickinger CSU wird bei den Kommunalwahlen 2020 keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten ins Rennen schicken. Das gab der Vorsitzende Dr. Christoph Preuss in der Jahresversammlung des Ortsverbandes am Mittwochabend bekannt.

Vor rund einem Jahr, in der Bürgerversammlung 2018, hatte Rathauschefin Margit Menrad (Unabhängige Bürgerliste Icking) angekündigt, dass sie sich nicht mehr zur Wiederwahl stellen wird. CSU-Ortschef Preuss berichtete nun in der Jahresversammlung, dass sich der gesamte Vorstand intensiv um einen eigenen CSU-Bürgermeisterkandidaten bemüht habe. Es seien auch entsprechende Gespräche geführt worden. „Letztendlich haben aber beide mögliche Kandidaten abgesagt“, teilte er den Mitgliedern mit. Über deren Gründe wolle er hier nicht sprechen, nur, „dass diese sehr gut nachvollziehbar sind“.

Man führe nun Gespräche mit anderen Gruppierungen, um einen gemeinsamen Kandidaten zu präsentieren. Mehr könne er zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. „Ich werde die CSU-Mitglieder aber rechtzeitig informieren“, kündigte Preuss an. Sicher sei aber, dass man wieder eine eigene Liste für die Gemeinderatswahl aufstellen wird.

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Rund ein Dutzend Mitglieder hatten sich zur Jahresversammlung im Landgasthof Rittergütl eingefunden. Derzeit gehören dem Ortsverband 31 Mitglieder an; 68 Prozent sind männlich, 31 Prozent weiblich. Das Durchschnittsalter liegt laut Preuss bei etwas über 60 Jahren. Die Ickinger CSU will sich deshalb verstärkt auch um jüngere Mitglieder bemühen.

Der Ortsvorsitzende gab den Anwesenden einen Überblick über die Gemeinderatsarbeit und die aktuellen Themen in Icking – vom Breitbandausbau über den Supermarkt und den Radwegebau an der B11 bis zum Geothermieprojekt in Attenhausen. Zu letzterem erklärte Preuss, dass es nun um den Rückbau gehe. „Auch hier werden wir konsequent dran bleiben.“

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Der CSU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Martin Bachhuber lobte in seinem Grußwort den „kleinen, aber feinen Ortsverband“, der nie Probleme mache, gut aufgestellt und bei Wahlen immer präsent sei – und das „nicht im leichtesten Umfeld hier in Icking“, so Bachhuber. In Sachen Europawahl appellierte der Stimmkreisabgeordnete an die Mitglieder, am 26. Mai zur Wahl zu gehen, um die Chance wahrzunehmen „ein Stück bayerische Politik nach Europa zu tragen“.

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Auch im Ickinger Ortsverband wurde am Mittwoch gewählt. Christoph Preuss wurde einstimmig als Vorsitzender bestätigt. Ihm zur Seite stehen auch künftig drei Stellvertreter: die CSU-Gemeinderäte Georg Frech und Hans-Peter Stahn sowie Gudrun Scheifl, die bisher das Amt des Kassiers ausübte. Diese Aufgabe übernimmt Constantin Beck. Neuer Schriftführer ist Rainer Wunderlich, die vier Beisitzer sind Anni Rieger, Georg Frech jun., Maximilian Glas und Thomas Scheifl.

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yvi

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