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Die Bayern haben zugeschlagen: Acht Dorfener überlisteten die Kameraden der Feuerwehr Freiberg, und weg war deren Maibaum.

Nächtliche Aktion

Dorfener besuchen Freunde in Südtirol - und stehlen ihnen etwas

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Feuerwehrler und Burschen aus Dorfen stehlen in Freiberg (Südtirol) den Maibaum ihrer Freunde.

Dorfen/Freiberg – Besuche beleben die Freundschaft. Aus diesem Grund entschieden Ludwig Mock und Kilian Schlickenrieder aus Dorfen in der Gemeinde Icking jüngst „spontan“, mal wieder die Kameraden der Feuerwehr Freiberg in Südtirol aufzusuchen.Allein beim Besuch blieb es nicht.

Wenn man schon einmal da ist, kann man auch gleich den Maibaum klauen, dachten sich Mock, Erster Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr, und Schlickenrieder, Vorsitzender des Burschenvereins. Das hat schon fast Tradition bei den beiden Vereinen. Sechs weitere Burschen waren schnell zusammengetrommelt.

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Am Donnerstagabend um 20 Uhr machte sich die Mannschaft auf den Weg ins rund 230 Kilometer entfernten Freiberg in Südtirol in der Region Bozen. Im Gepäck: Zwei selbst konstruierte Wagen, die sich wunderbar eignen, um einen Maibaum zu transportieren, berichtet Schlickenrieder. Vor Ort spionierten die acht Dorfener sorgfältig den Lagerplatz aus, an dem die Freiberger ihren etwa 22 Meter lange Stamm untergebracht hatten.

Dann fehlte nur noch der richtige Augenblick, um zuzuschlagen. „Das war dann gegen ein Uhr“, so Schlickenrieder. Fast ohne ein Wort zu sagen, luden die Burschen den Stamm auf die Transportwagen und zogen ihn per Hand eine Bergstraße hoch. Dort, in einer Nebenstraße, haben sie ihn erst einmal geparkt. „Wir können ihn ja schlecht über den Brenner bis nach Hause mitnehmen“, sagt der 21-jährige und lacht. Ganze drei Stunden hat die Aktion gedauert. Kurz nach vier Uhr der Griff zum Telefon: „Wir mussten die Freiberger Feuerwehr informieren, wo ihr Baum abgeblieben war.“

Die nahmen den Diebstahl mit Humor. „Sie brachten uns erst einmal einen Kasten Bier und später noch eine Brotzeit“, berichtet Schlickenrieder. Die Auslöseverhandlungen waren dementsprechend schnell erledigt. Die Freiberger müssen im Sommer ein Fest ausrichten. „Da freuen wir uns jetzt schon drauf“, sagt der Vorsitzende des Burschenvereins.

Der Grund, warum die Dorfener ausgerechnet in Freiberg zugeschlagen haben, liegt Jahrzehnte zurück. „Die damaligen Kommandanten haben sich wohl im Urlaub kennengelernt“, erklärt Schlickenrieder. Seitdem besteht zwischen beiden Wehren eine gute Freundschaft – die einiges aushält. Als der Burschenverein Dorfen 2002 einen Maibaum aufstellen wollte, bekam er nachts Besuch. „Die Freiberger Kameraden haben ihn uns geklaut. Das war das erste und letzte Mal, dass uns das passiert ist.“ Das kann man selbstredend nicht einfach so auf sich sitzen lassen: Als die Freiberger 2007 einen Baum aufstellen wollten, schlugen die Dorfener zu. Und jetzt ist ihnen das perfekte Verbrechen erneut geglückt.

sh

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