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Dieser Maibaum steht noch. Der in Dorfen musste gefällt werden - und stürzte auf einen Traktor.

Kabinendach verhindert Schlimmeres

Dorfener Maibaum begräbt Traktor unter sich

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Dorfen - Stefan Burlein hatte Glück im Unglück. Der 20-Jährige saß in der Fahrerkabine, als der Dorfener Maibaum drauf krachte. Nur das stabile Dach hat Schlimmeres verhindert.

Aber der Reihe nach: Es ist Samstagnachmittag, 15 Uhr. Alles ist für die Fällung des Maibaums im Ickinger Ortsteil Dorfen vorbereitet. Diese war lange geplant. Die Standfestigkeit der 35 Meter hohen Fichte war nicht mehr gewährleistet, außerdem stellen die Burschen im Mai sowieso einen neuen Baum auf. Wie die Polizei berichtet, wurde der Baum mit einer Seilwinde an den Traktor gespannt, um die Fallrichtung festzulegen. Aus unbekanntem Grund blockierte jedoch die Winde, weshalb sich das Seil spannte, der Baum über der Verankerung abbrach und auf das Dach des Traktors stürzte. „Der stabile Kabinenrahmen und der hochgefahrene Frontlader verhinderten, dass der Baum tiefer einschlug“, schreibt Polizeioberkommissar Reinhard Jedersberger in seinem Bericht.

Oberbursch Martin Schlickenrieder stand direkt neben dem Baum, als der Unfall passierte. „Wir haben gesehen, dass es Probleme gibt und das dem Stefan zugebrüllt“, erinnert sich Schlickenrieder. Wegen des Motorenlärms habe der aber vermutlich nichts gehört. Einen „ganz schönen Schrecken“ hätten alle bekommen, allen voran die Eltern des Bully-Fahrers. Zum Glück ist es dabei geblieben. Stefan Burlein wurde zwar vorsorglich in der Kreisklinik untersucht, der 20-Jährige durfte aber noch am selben Tag wieder nach Hause.

Die anderen Burschen haben die Straße gesäubert und dann eine Halbe auf den Schock getrunken oder sich im Feuerwehrhaus über den Unfall ausgetauscht. Wer wollte, konnte auch mit einer Notfallseelsorgerin sprechen, die ebenfalls vor Ort war.

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