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Wie braut man Starkbier? Der Ickinger Maximilian Stocker weiß die Antwort.

Frage der Woche

Wie braut man Starkbier, Herr Stocker ?

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Vor einer Woche hat die Starkbierzeit begonnen – die in Bayern eine lange Tradition hat. Bereits im 15. Jahrhundert brauten Mönche diese Art des Gerstensafts, da Sie während der Fastenzeit auf „feste Nahrung“ verzichten mussten. Doch wie stellt man Starkbier her? Wir fragten nach beim Ickinger Maximilian Stocker, der im Tegernseer Brauhaus als Brauer und Mälzer arbeitet.

Maximilian Stocker: Brauer und Mälzer aus Icking

Icking - „Wie man Starkbier macht, ist ganz einfach erklärt. Beim Maischprozess wird auf zirka 50 Grad erwärmtes Wasser mit geschrotetem Malz zusammengerührt. Bei einem Starkbier ist der Malz-Anteil höher, damit die Hefe stärker vergären kann. Für Bockbiere sind mindestens 16 Prozent und für Doppelbockbiere mindestens 18 Prozent Stammwürzegehalt vorgeschrieben. Daraus ergibt sich ein Alkoholgehalt von zirka 6,5 bis über acht Prozent. Ein dunkler Bock muss eher süßlich schmecken, ein heller Bock darf schlanker schmecken, aber auch nicht zu herb. Ein wirklich gutes Starkbier muss kalt sein und einen sehr malzaromatischen Geschmack haben. Eine gescheite Brotzeit gehört auch dazu. Ich selbst habe keinen Starkbier-Favoriten und trinke jede Biersorte gern, in der Starkbierzeit auch mal einen Bock. Natürlich nicht zu oft, weil der sauber reinfährt.“

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