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Yogis am Berg unter sich: Eine Szene aus Andreas Prielmaiers (2. v. re.) neuem Film „Feel the Flow“, der am 2. März im Rahmen des Live Outdoor & Adventure Festivals im Tölzer Kurhaus zu sehen ist. 

Tölzer Live Outdoor & Adventure Festival

Freerider Andreas Prielmaier macht Yoga auf dem Berg

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Auf dem Tölzer Live Outdoor & Adventure Festival läuft Anfang März auch der neue Film von Freerider Andreas Prielmaier. Es geht umd Action, Soul und Spirit.

Bad Tölz-Wolfratshausen – Freeriden – sei es auf zwei Brettern oder zwei Rädern – ist genau das Ding von Andreas Prielmaier. Seit Jahren gehört der Ickinger, der mit seiner Familie mittlerweile in Hausham lebt, zu den Protagonisten der Szene im Oberland. Er war mit Skiern, Snowboard und Mountainbike in vielen Winkeln dieser Erde – so in Island, Alaska, Grönland und Myanmar – unterwegs. Über seine Reisen hat er geschrieben und Vorträge gehalten.

Seit 2012 konzentriert sich Prielmaier unter seinem Label „die freireiter“ (www.diefreireiter.de) aufs Filmemachen. Was seine Streifen von denen anderer Abenteurer unterscheidet: Ihm geht es nicht um bloße Action, sondern auch um den Soul und Spirit. Prielmaier macht sich Gedanken, über die Länder, die er und seine Freunde bereisen, über die Menschen allgemein, über das Miteinander, über Werte – und den ganzen Rest.

Mit zwei seiner Filme ist der Wahl-Haushamer an diesem Freitag, 2. März, beim Live Outdoor & Adventure Festival im Tölzer Kurhaus Eintritt: sechs Euro) zwischen 16 und 16.45 Uhr zu sehen: „Feel the Flow – Ski meets Yoga“ und „Now – Skiabenteuer in Kashmir“.

„Feel the Flow“ erzählt die Geschichte von zwei Freeridern und Abenteurern aus Bayern, Tom Mayer und Prielmaier selbst. Sie lernen während eines Trips ins französische La Grave zwei Yogis, Sonnia und Atma Singh, kennen. Sie trinken mitten auf dem Berg Tee und machen Yogaübungen. Anfangs begegnen die beiden Bergvagabunden dem schrägen Duo mit Skepsis. Doch nach und nach erkennen sie, dass die indische Lehre weit mehr mit Skifahren und ihnen selbst zu tun hat, als sie zunächst gedacht haben. „Es ist ein Film über vier starke Charaktere, die neugierig sind und immer dazu bereit, sich Neuem nicht zu verschließen“, sagt Prielmaier. Ziel sei es zudem gewesen, nicht nur Bergsport- und Skiaction zu zeigen, sondern auch ein ernstes Thema anzuschneiden – dies aber durchaus humorig. „Die Szene am Schluss des Films wurde übrigens in den heimischen Bergen am Spitzingsee gedreht“, verrät er.

In „Now“ verschlägt es Prielmaier, seine Spezl Robert Schlemer und Stefan Kappl ins indische Kashmir. Eine unglaubliche Prognose hatte sie gelockt: Im äußersten Norden des indischen Subkontinents soll es im Winter bis zu 20 Meter schneien. Tatsächlich finden die drei Freireiter tolle Skibedingungen vor. Doch nicht nur das: In einer Region, in der das Leben noch gemächlich abläuft, denken sie viel über sich, ihren hektischen Alltag in der westlichen Zivilisation und die Zeit generell nach. Das Zitat von Eckard Tolle am Anfang des Streifens treffe es ganz gut, sagt Prielmaier: „Der kurze oder unendliche Zeitraum zwischen Vergangenheit und Zukunft ist unser kostbarstes Gut, weil nur hier unser Leben passiert.“

Natürlich findet das Trio nicht alle Antworten auf seine Fragen, doch es kehrt mit einer wichtigen Erkenntnis nach Hause: Eine Reise an die unberührten Steilwände der Himalaya-Riesen lässt einen auch eigene Standpunkte überdenken.

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