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Zahlreiche Gäste gratulierten Klaus Doldinger zum 80. Geburtstag, unter anderem auch diese beiden Mädchen.

„Heimspiel“ für Klaus Doldinger

Geburtstagskonzert der Extraklasse

Icking - Er blickt auf mehr als 5000 Live-Auftritte in 50 Ländern zurück: Komponist und Wahl-Ickinger Klaus Doldinger. Zum 80. Geburtstag organisierten über 100 Mitwirkende ein besonderes Konzert.

Nachwuchstalente und Profimusiker boten ihrem weltberühmten Kollegen in der Aula der Grundschule ein buntes Programm. Die Moderation des Abends übernahm das Ickinger Ur-Gestein Hans Dondl. Er koordinierte nicht nur die vielen Mitwirkenden mit Charme und Herzlichkeit, sondern brachte mit seinem Gstanzl Gäste wie Jubilar zum Singen.

Den Auftakt machte das Kinderorchester Isartal unter der Leitung von Barbara Hubbert mit „Fluch der Karibik“ und „Pippi Langstrumpf“. Viel Applaus gab es für die zwölfjährige Tabea, die, sportlich ein Rad schlagend, dem Geburtstagskind die erste Rose des Abends überreichte. Jede Darbietung brachte eine neue Rose, zum Schluss war es ein schöner Strauss.

Die Juniorband des Musikinstituts unter der Leitung von Heinz Fuhrmann („Scarborrow Fair“ und „Ain’t she sweet“) beflügelte Klaus Doldinger: „So wie Ihr spielt, muss ich mir über die Zukunft unserer Musik keine Sorgen machen.“ Großartig waren auch das Klarinetten-Ensemble des Musikinstituts unter der Leitung von Manfred Ranak und die Bigband des Gymnasiums mit „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“ aus dem Dschungelbuch.

Mehrstimmiges Geburtstagsständchen

Virtuos waren das Trio für Querflöte und Violine (Leonora und Martha Mitreuter) und Klavier (Ines Mitreuter) mit dem Andante espressivo aus „Interludes“ von Jacque Ibert sowie dem Trio für Klavier (Ines Mitreuter) und zwei Violinen (Therese und Martha Mitreuter) aus den „Five Pieces“ von Dmitri Schostakowitsch. Kontrastreicher Knaller: die Percussiongruppe von Hannes Schweiger. Dann zog die Irschenhauser Blasmusik mit dem Ruetz-Marsch ein. „Sie werden es kaum glauben, aber auch das gibt mir was“, meinte Doldinger bewegt.

Peter Horn von den Bananafishbones stellte in echter Singer-Songwriter-Manier seine neue Filmmusik zum Streifen „Simple“ vor. Das Vokal-Ensemble Icking unter der Leitung von Peter Marino brachte Doldinger ein mehrstimmiges Geburtstagsständchen. Und – darauf hatten alle im Publikum gewartet – die Lehrerband der Musikschule intonierte die berühmte „Tatort“-Melodie. Doldinger ließ es sich nicht nehmen und unterstützte die Musiker höchstpersönlich. Der Jubilar verriet, dass es demnächst eine neue Filmmusik von ihm zu hören gibt – zur Verfilmung von Erich Kästners „Doppeltes Lottchen“. „Ich freue mich besonders, auch, weil es mal kein Krimi ist.“

In kleiner Runde spielte der Jubilar dann seinen Gastgebern noch ein Ständchen, um sich bei Organisatoren und Mitwirkenden zu bedanken. An seine Frau Inge richtete er ganz persönliche Dankesworte: „Sie begleitet mich seit über fünf Jahrzehnten. Ohne sie wäre all das nicht möglich gewesen. Ich bin dem lieben Gott und ihr für alles sehr, sehr dankbar.“

ina

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