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Über 700 Ickinger Anschlüsse machen beim Breitbandausbau mit.

Projekt "700 für Icking"

Ickinger Glasfaser-Ausbau kann kommen

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Icking - Es ist geschafft: Am Freitagvormittag hat der 700. Ickinger Haushalt dem Glasfaser-Ausbau zugestimmt. Jetzt wird das Mammut-Projekt umgesetzt.

Es ist eine freudige Nachricht: Seit Freitag steht fest, dass das Glasfaser-Projekt der Gemeinde Icking definitiv umgesetzt werden kann. Am Vormittag unterschrieb der 700. Haushalt die entsprechenden Verträge - damit ist die kritische Marke überschritten.

Gemeinde baut Glasfasernetz in Eigenregie

Glückliche Gesichter bei den Organisatoren (v. li.) Bürgermeisterin Margit Menrad, Johanna Baumgartner von der Gemeinde sowie Oliver Sturm, Dr. Georg Linsinger und Thomas Baumann von der Breitbandinitiative.

Wie berichtet baut die Gemeinde Icking in Eigenregie ein Glasfasernetz auf und verpachtet es anschließend an Vodafone. Über das Telekommunikationsunternehmen können dann künftig Telefon- und Internetanschlüsse mit einer Geschwindigkeit von bis zu 200 Megabit pro Sekunde gebucht werden - und zwar im gesamten Gemeindegebiet. Bislang sind nur deutlich geringere Bandbreiten realisierbar gewesen.
 
Eine Initiative von engagierten Bürgern hatte bis zuletzt als Multiplikatoren gewirkt und für das Projekt geworben, in den letzten Tagen gab es dann einen enormen Ansturm im Rathaus. Bürgermeisterin Margit Menrad ist überglücklich, dass inzwischen 700 Verträge unterzeichnet sind - am kommenden Montag, 11. Januar, wäre der letzte Tag der Aktion gewesen. "Es ist faszinierend, wie sich die Breitbandinitiative reinkniet", sagte sie am Freitag im Gespräch mit unserer Zeitung. "Den Bürgern ist bewusst, was für eine riesige Chance das Projekt ist."

Projekt kostet etwa vier Millionen Euro

Die Umsetzung kostet etwa vier Millionen Euro, voraussichtlich 640.000 Euro kommen aus Zuschusstöpfen, die restlichen Kosten trägt die Gemeinde. Vodafone zahlt wiederum Pacht für die Nutzung des Netzes. Laut Menrad sollen sich die Kosten für den Ausbau in etwa 25 Jahren amortisiert haben. Die Bauarbeiten werden wohl im April beginnen, im Jahr 2017 sollen alle Haushalte ans Glasfasernetz angeschlossen sein.

Einen ausführlichen Bericht zum Thema lesen Sie in der Samstagsausgabe des Isar-Loisachboten/Geretsrieder Merkur und auf merkur.de

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