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Die Huberwiese in Icking.

Huberwiese: Das rät SPD beim Ickinger Bürgerentscheid

Icking – Der Bürgerentscheid rückt näher: Jetzt hat sich die SPD zum Thema Huberwiese klar positioniert.

Der Bürgerentscheid rückt näher: Am Sonntag, 10. Juli, soll in der Isartalgemeinde über die Frage entschieden werden: „Sind Sie dafür, dass die Huberwiese nicht bebaut wird und dass die Gemeinde den Ankauf dieser Wiese oder eines Teils hiervon für Zwecke der Bebauung unterlässt?“ Laut Pressemitteilung der SPD zu ihrer außerordentlichen Versammlung soll mit einem „Ja“ auf dem Abstimmungszettel zunächst Zeit gewonnen werden. Das Thema verlange eine sorgfältige Abwägung, die mit einem „Nein“ nicht möglich sei. Die Gemeinde stehe nicht unter Handlungszwang.

Die Sozialdemokraten wollen, dass die Gemeinde in erneute Verhandlungen mit dem Eigentümer tritt. Und zwar mit der Zielsetzung, die gesamte Fläche von rund 10 000 Quadratmetern als Gemeinbedarfsfläche zu erwerben. Aktuell geht es darum, dass die Gemeinde eine Teilfläche von 4200 Quadratmeter zu vergünstigten Konditionen erwirbt, im Gegenzug zur Umwandlung der Restfläche in Bauland.

Vorerst offen bleibt laut Ickinger SPD die Frage nach der endgültigen Nutzung der ganzen Fläche. Sie soll sich an einem künftigen Bedarf im Sinne des Gemeinwohls orientieren, wie Bildung, Kultur oder soziale Aufgaben.

„Es war eine lebhafte Diskussion“, so das Fazit von Pressesprecher Gerhard Jakobi über die Veranstaltung. Unter den Gästen habe sich viel „kommunalpolitische Prominenz“ aus anderen Gruppierungen befunden, die sich auch in die Diskussion eingebracht habe. Verabschiedet wurde in der Versammlung ein Flyer, der mit dem Titel „Gemeinwohl geht vor Privatinteresse“ überschrieben ist, in dem die SPD ihren Standpunkt verdeutlicht. Darin heißt es: „Die Gemeinde muss beim baulichen Geschehen in Icking das Heft in der Hand behalten und darf sich nicht von einzelnen Grundstückseigentümern unter Druck setzen lassen.“

von Yvonne Zuber

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