Massiver Stromausfall in Teilen Südamerikas: Millionen Menschen ohne Elektrizität

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Moderne Klassenzimmer in ruhiger Umgebung: Schulleiterin Astrid Barbeau zwischen den frisch sanierten Gebäuden des Rainer-Maria-Rilke-Gymnasiums. 

Unsere Serie: Die Abi-Macher

Das Rainer-Maria-Rilke-Gymnasium im Porträt: Konzentriertes Lernen am Isarhochufer

Das Abitur: Vielen Eltern und Schülern gilt es als zentrales Fundament, auf dem sich das spätere (Berufs-)Leben aufbauen lässt. Heute: das Rainer-Maria-Rilke-Gymnasium in Icking.

Icking – Der Blick aus den Fenstern zeigt die schneebedeckten Alpen, aus dem Innenhof sind zwitschernde Vögel zu hören. In dieser idyllischen und konzentrierten Atmosphäre lernen derzeit 760 Schülern am Rainer-Maria-Rilke-Gymnasium. Mit drei bis fünf Klassen pro Jahrgangsstufe und 75 Lehrern hat die Ickinger Schule eine überschaubare Größe. Laut Schulleiterin Astrid Barbeau erstreckt sich das Einzugsgebiet von Solln bis Eurasburg und vom Ostufer des Starnberger Sees bis nach Straßlach. „Unsere Schule ist mit dem Bus und der S-Bahnlinie S7 gut zu erreichen.“

Kinder und Eltern können zwischen drei Ausbildungsrichtungen wählen. „Wir haben einen naturwissenschaftlich-technologischen, einen sprachlichen und einen humanistischen Zweig“, erklärt Barbeau. Ein breites Angebot für ein Gymnasium dieser Größe, das durch die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten der Sprachen ergänzt wird. Die Fünftklässler können entscheiden, ob sie mit Latein oder Englisch beginnen wollen. Bei der späteren Sprachenwahl stehen Französisch und im humanistischen Zweig auch (Alt-)Griechisch zur Auswahl. Eine Besonderheit des Rainer-Maria-Rilke-Gymnasiums sind die zahlreichen Klassenfahrten. „Unsere Schule legt hohen Wert auf den Wintersport. Die Schüler fahren sowohl in der sechsten als auch in der siebten Klasse in eine Wintersportwoche“, berichtet die Direktorin. In der zehnten Klasse besuchen die Gymnasiasten die Bundeshauptstadt Berlin und unternehmen im elften Schuljahr eine Studienfahrt ins europäische Ausland. Ebenfalls in dieser Jahrgangsstufe geht es nach Weimar, um die Stätten der Deutschen Klassik zu besuchen. Zudem werden Klassensprecher-Seminare und Austausche mit den Partnerschulen in Frankreich, Tschechien und Ungarn angeboten. Das Gymnasium kann zahlreiche Wahlunterrichte und Nachmittagsangebote vorweisen. „Egal, ob Sport, Kunst, Musik oder Theater, hier findet jeder etwas nach seinem Geschmack“, versichert Barbeau. Beliebt seien die schuleigenen Theatergruppen, die in ein Unter-, Mittel- und Oberstufentheater sowie ein Improvisationstheater aufgeteilt sind. Im musikalischen Bereich können sich die Jugendlichen fürs Orchester, einen Chor oder die Big Band entscheiden.

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Seit den umfangreichen Sanierungsarbeiten im Jahr 2011 stehen den Schülern und Lehrern moderne und geräumige Gebäude zur Verfügung. Neben Fachräumen für Physik, Chemie, Biologie und Geografie ist die Schule mit einer Doppelturnhalle und einer Außensportanlage samt Beachvolleyball-Platz ausgestattet.

Sehr zufrieden ist Direktorin Barbeau mit dem Klima, das am Rainer-Maria-Rilke-Gymnasium herrscht. „Wir haben eine gelungene, vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Eltern, Lehrern und Schülern.“

Leonora Mitreuter

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