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Die Ickinger mit Bürgermeisterin Margit Menrad an der Spitze sorgen sich um die künftige medizinische Notfallversorgung in ihrer Gemeinde.

Medizinische Versorgung 

Icking: Fast 100 Unterschriftenfür Bereitschaftsärzte

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In einem Schreiben an die Kassenärztliche Vereinigung Bayern (KVB) hat Ickings Bürgermeisterin Margit Menrad darum gebeten, weiterhin eine wohnortnahe Versorgung für die Isartalgemeinde sicherzustellen.

Icking – Wie berichtet plant der Dachverband, bayernweit die Bereitschaftsdienste zu reformieren. Für den Nordlandkreis würde dies – Stand jetzt – bedeuten, dass ab Herbst 2018 die Standorte Wolfratshausen und Geretsried entfallen. Übrig bleiben würde im Landkreis lediglich der Standort Bad Tölz. „Dies hat neben weiteren Anfahrtswegen voraussichtlich zur Folge, dass die Einwohner Ickings deutlich länger warten müssen, bis ein Bereitschaftsarzt ins Haus kommt und auch, dass die Notfallambulanz in der Kreisklinik Wolfratshausen noch mehr belastet wird“, schreibt Menrad. In der Unterschriftenliste, die im Rathaus ausliegt, haben sich bislang 92 Bürger eingetragen. Über den Jahreswechsel sind laut Menrad zwei weitere Unterschriftenlisten abgegeben worden. Diese liegen bis kommenden Freitag, 5. Januar, im Rathaus aus und werden dann an die KVB weitergeleitet. 

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