Das Feuerwehrhaus von Dorfen.
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In die Jahre gekommen ist das Feuerwehrhaus von Dorfen. Ob dort oder woanders neu gebaut wird, ist unklar.

Gemeinderat lässt Standort prüfen

Feuerwehr in der Warteschleife: Standort wird geprüft

  • vonAndrea Kästle
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Dass die Freiwillige Feuerwehr Dorfen ein neues Gerätehaus braucht, wird in der Gemeinde Icking von niemandem angezweifelt. Sonst aber ist in Bezug auf das Thema so gut wie alles unklar.

In der jüngsten Sitzung Gemeinderats stellte die Parteifreie Wählergemeinschaft (PWG) den Antrag, die Planungen für einen Neubau voranzutreiben. Dieser wurde jedoch nicht angenommen, weil keiner weiß, wo geplant werden soll – weshalb die Verwaltung den Auftrag bekam, zu prüfen, ob ein zeitgemäßes Feuerwehrhaus überhaupt am jetzigen Standort verwirklicht werden kann. Die Dorfener hätten ihr neues Feuerwehrhaus natürlich gerne wieder mitten im Dorf – und nicht ausgelagert an die B11, wo die Gemeinde auf der östlichen Seite ein Grundstück besitzt, das als neue Adresse im Gespräch ist. Von dort könnte man unter Umständen schneller ausrücken.

Das jetzige Gebäude ist klar in die Jahre gekommen. Es ist uns allen bewusst, dass wir es langfristig ersetzen müssen

Claudia Roederstein, Vize-Bürgermeisterin

„Das jetzige Gebäude ist klar in die Jahre gekommen. Es ist uns allen bewusst, dass wir es langfristig ersetzen müssen“, meinte nach der Sitzung Zweite Bürgermeisterin Claudia Roederstein (UBI). Der neue Mannschaftswagen, den die Gemeinde für ihre Truppe geordert hat, habe aber im bestehenden Gebäude noch Platz. Gleichzeitig hat die Gemeinde für das Areal nah beim Maibaum eine Vorkaufsrechtssatzung erlassen, um dort Wohnungen bauen zu können, sollte die Feuerwehr umziehen.

Knackpunkt: Auch die Turnhalle muss saniert werden. Und beides auf einmal ist zu teuer

Derweil steht überhaupt noch nicht fest, ob sich die Gemeinde nicht zuerst um die energetische Sanierung der Grundschul-Turnhalle kümmern muss, die ebenfalls ganz oben auf der To-do-Liste steht. „Vielleicht gehen wir hier auch in Richtung Neubau“, erklärte Claudia Roederstein. Beide Projekte zeitgleich voranzutreiben, kann sich Icking wohl nicht leisten.   ANDREA KÄSTLE

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