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Zettelwirtschaft: Bei der Stimmenauszählung war Konzentration gefragt.

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Gemeinderatswahl: Grüne sind in Icking die großen Gewinner

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Im Ickinger Gemeinderat tut sich was: Der neu gegründete Ortsverband der Grünen holt aus dem Stand vier Sitze – große Enttäuschung gab es hingegen bei der SPD. 

Icking „Ein super Ergebnis! Die vier Sitze sind ein Traum“, freute sich Vorstand Dr. Michael Prosinger über die vier Mandate seiner Partei. 

Dr. Philipp Geiger, Grüne

Erst vor einem Jahr wurde der Grünen-Ortsverband in Icking gegründet. Davor gab es im Gemeinderat eine Vereinigung von Grünen und SPD, bei der lediglich der parteilose Gabriel Baumüller für die Umweltpartei eintrat.

Die vier neuen Grünen-Gemeinderäte sind: Laura von Beckerath-Leismüller (1203 Stimmen), Dr. Philipp Geiger (639 Stimmen), Sabrina Stör (612 Stimmen) und Dr. Jörg Überla (712 Stimmen).

Kommunalwahl in Icking: Vier neue Grünen-Gemeinderäte

Das restliche Gremium hat die Partei damit mächtig durcheinandergewirbelt. Einen bitteren Verlust musste die Ickinger Initiative hinnehmen: Dr. Alfred Vogel, seit 1990 langjähriger Gemeinderat, ist raus. „An diesem Punkt stehen wir vor einem großen Rätsel. Das kann sich keiner von uns erklären“, sagt Vigdis Nipperdey. Damit verliert die Vereinigung einen ihrer bisherigen drei Sitze. Nipperdey (588 Stimmen) und Dr. Otto Güllich (501) konnten ihre Mandate souverän verteidigen. 

Sabrina Stör, Grüne

Auch der CSU gelang es nicht, ihre drei Sitze zu halten. Mit 349 Stimmen zählt Georg Frech, der auf dem letzten Listenplatz kandidierte, fortan nicht mehr zum Gemeinderat. Hans Peter Stahn (445 Stimmen) und Dr. Christoph Preuss (846 Stimmen) bleiben dem Ickinger Gremium erhalten.

Icking: Keine großen Überraschungen bei der UBI

Keine großen Überraschungen gab es hingegen bei der UBI: Im Vergleich zur letzten Kommunalwahl (7002 Stimmen) bekam die Vereinigung zwar insgesamt über 1000 Stimmen mehr. Trotzdem büßte die Vereinigung eines ihrer fünf Mandate ein. Abgesehen von Bürgermeisterin Margit Menrad erhielten die restlichen vier Gemeinderatsmitglieder Verena Reithmann (1232 Stimmen), Dr. Georg Linsinger (956 Stimmen), Claudia Roederstein (1180 

Stimmen) und Josef Mock (706 Stimmen) erneut das Vertrauen der Wähler.

Dr. Jörg Überla, Grüne

PWG kann im Ickinger Gemeinderat alle Sitze halten

Die PWG ist einzige Partei, die alle ihre Sitze halten konnte. Anstatt Martin Schlickenrieder (329 Stimmen) sitzt in den nächsten sechs Jahren Ursula Loth (489 Stimmen) neben Matthias Ertl 

(1005 Stimmen) und Dr. Peter Schweiger (503 Stimmen) im Gemeinderat.

 Als Verlierer geht die SPD aus der Wahl hervor: Trotz Bürgermeisterkandidatin verloren die Sozialdemokraten eines ihrer beiden Mandate. Von den 15 Aufgestellten schaffte es lediglich Julian Chucholowski (512 Stimmen, Listenplatz eins) erneut in den Gemeinderat.

Große Enttäuschung bei der SPD

 Elisabeth Höflich-Häberlein trat nicht mehr an. Ortsvorsitzende Dr. Beatrice Wagner, die auf Listenplatz zwei kandidierte, ist von diesem Ergebnis „wirklich schwer enttäuscht“. Wagner: „Ich bin fest davon ausgegangen, dass der Julian und ich es beide in den Gemeinderat schaffen.“ Die Wahlbeteiligung in Icking lag bei 72,65 Prozent, davon waren 26 Stimmzettel ungültig.

Stichwahl am 29. März in Icking

Wer hingegen in Icking neue Bürgermeisterin wird, ist noch nicht entschieden: Am 29. März gehen Verena Reithmann und Laura von Beckerath-Leismüller in die Stichwahl. Das vorläufige Endergebnis wies die UBI-Gemeinderätin mit 41,59 Prozent aus, Grünen-Kandidatin Leismüller erhielt 30,42 Prozent. Cornelia Zechmeister (PWG) kam auf 20,6, SPD-Kandidatin Dr. Beatrice Wagner auf 7,39 Prozent.

kof


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