Rückruf: Hersteller warnt vor Alltags-Gewürz - Verzehr kann schädlich sein

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Alles auf Anfang: Der Geothermie-Bohrplatz in Attenhausen wird zurückgebaut. 

Umweltfreundliche Energie für über 500 Haushalte

Geothermie: Bohrplatz in Attenhausen wird zurückgebaut

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Der Bohrturm ist schon lange weg, und allmählich verwandelt sich der Bohrplatz in Attenhausen wieder in seinen Urzustand. 

Icking – Die Fläche soll laut Ickings Bürgermeisterin Margit Menrad renaturiert werden. „Der Rückbau der Fläche für Geothermie in Walchstadt wird in absehbarer Zeit abgeschlossen sein“, kündigt die Rathauschefin an.

Kurz vor Weihnachten im vergangenen Jahr war bekannt geworden, dass die Geothermie-Bohrungen in Attenhausen nicht den vom Projektleiter Erdwärme Isar erhofften Erfolg gebracht hatten. Die Temperatur des Wassers war zwar mit 140 Grad Celsius ausreichend. Aber es gab nicht genügend Wasser. Das Projekt wurde daraufhin eingestellt.

Für den Platz in der Senke bei Walchstadt östlich der Autobahn – dort hätte das Wasser wieder in die Erde geleitet werden sollen – gibt es bekanntlich neue Pläne. Die Grundstückseigentümer wollen dort eine Freiflächen-Photovoltaikanlage errichten. Die Idee sorgte im Gemeinderat für reichlich Diskussionsstoff. Denkbar knapp fiel das Votum pro Photovoltaik (PH) aus. Nach der Entscheidung werden nun der Flächennutzungsplan geändert und ein Bebauungsplan aufgestellt.

„2018 wurden in Icking insgesamt 10 600 Megawatt Strom verbraucht“, berichtet Menrad im Gespräch mit unserer Zeitung. Dieser setze sich zusammen aus 15 Prozent Photovoltaik, 14 Prozent Biogas und 71 Prozent Netzbezug. „Mit dem Bau einer Freiflächen-Photovoltaikanlage könnte der regenerative Anteil somit deutlich verbessert werden“, sagt die Rathauschefin.

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Auf der 21 000 Quadratmeter großen Fläche sollen 5000 PH-Module mit einer Leistung von 1800 Kilowatt pro Stunde jährlichen Ertrag aufgestellt werden. Der jährliche Energieertrag könnte den Jahresenergieverbrauch von über 500 Haushalten decken. Das entspricht laut Menrad rund einem Drittel der Ickinger Haushalte. Die CO2-Einsparung läge bei 1080 Tonnen pro Jahr. 

nej

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