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Geothermie-Projekt offenbar vor dem Aus

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Von: Volker Ufertinger

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Der Bohrturm von Attenhausen ist von der A 95 aus zu sehen. © Foto: Lippert (Archiv)

An das Geothermie-Projekt Dorfen wurden große Erwartungen geknüpft. Offenbar vergebens: Die Ergiebigkeit ist gering, ein Abbruch ist nicht ausgeschlossen.

Icking - Noch vor Weihnachten sollte feststehen, ob das heiße Wasser tief im Ickinger Erdreich ausreicht, um damit an der Oberfläche Strom zu erzeugen. In Gelting war ein solches Projekt gescheitert, für den Ickinger Ortsteil Attenhausen waren Macher von der Erdwärme Isar bis zuletzt sehr zuversichtlich. Jetzt steht offenbar fest: Auch Icking ist ein Fehlschlag. Die Gemeinde Icking schreibt auf ihrer Homepage: „Seitens der Erdwärme Isar GmbH wurde mitgeteilt, dass die Bohrung nun ausgewertet und die Ergiebigkeit weit unter den Erwartungen ist. Das weitere Vorgehen wird geprüft, auch ein Abbruch und vollständiger Rückbau ist nicht ausgeschlossen. Die Entscheidung wird im Januar fallen.“  Eine Stellungnahme von Erdwärme Isar liegt noch nicht vor. 

Lesen Sie auch: Was das Geothermieprojekt Dorfen für die Energiewende bedeutet

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