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Auf gutes Gelingen: Bürgermeisterin Margit Menrad (re.) übergab den Autoschlüssel für das alte Feuerwehrfahrzeug Hans Haslberger (2. v. re.) von den Orienthelfern. Vom guten Zweck überzeugt sind auch (v.li.) Zweiter Kommandant Wolfgang Stocker sowie die Gemeinderäte Christoph Preuss und Hans-Peter Spahn.

Einsatz im Libanon

Icking spendet altes Feuerwehrauto den „Orienthelfern“

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Icking – Eine längere Fahrt steht dem ehemaligen Tanklöschfahrzeug (TLF) der Freiwilligen Feuerwehr Icking bevor. Es fährt in den Libanon. Dort gibt es bislang keine Feuerwehr.

„Der Gemeinderat hat im Mai beschlossen, dass das ausgemusterte Fahrzeug nicht auf dem freien Markt verkauft, sondern dem Verein Orienthelfer zur Verfügung gestellt wird“, erzählte Bürgermeisterin Margit Menrad. Nun war es soweit: Das Ersatzfahrzeug ist in Dienst gestellt, der Vorgänger aus dem Jahr 1982 kann übergeben werden.

Gegründet wurden die Orienthelfer 2012 von dem Kabarettisten Christian „Fonsi“ Springer. Der gemeinnützige Verein versucht durch humanitäre Hilfe die Menschen, die aufgrund des Syrienkonflikts ihre Heimat verloren haben, zu unterstützen.

Das TLF soll in einem nördlichen Randgebiet des Libanons eingesetzt werden. „Hier gibt es viele Flüchtlinge, aber noch keine Feuerwehr“, berichtet Orienthelfer Hans Haslberger. „Die Menschen leben in Zeltstädten, das Essen wird auf Kerosinkochern zubereitet – man kann sich gut vorstellen, was da alles passieren kann.“ Die nächstgelegene Feuerwehr ist in Beirut stationiert. „Nach drei Stunden Anfahrtszeit ist dann für diese nicht mehr viel zu tun.“

Bevor die Reise losgeht, wird das TLF in der Bayernkaserne noch mit weiteren gespendeten Ausrüstungsgegenständen ausgestattet. Die Einweisung und Schulungen der zukünftigen Feuerwehrmänner erfolgt vor Ort. „Dazu beschriften wir noch alles auf Arabisch.“

Im Schnitt wird das Feuerwehrfahrzeug in Zukunft an die 15 Einsätze täglich haben. Haslberger vermutet: „Und es wird mehr Leben retten als in den 35 Ickinger Jahren zuvor.“

sh

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