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Das Doric-String-Quartett zählt zu den führenden Streich-Ensembles in England.

Hochkaräter im Kulturgürtel

Ickinger Frühling startet mit Streichquartett-Festival

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Icking – Der "Ickinger Frühling" startet mit dem Internationalen Streichquartett-Festival im Oberland. Wir fassen das Programm zusammen.

Die Kammermusik stehe vor einem Aufbruch, davon ist Professor Dr. Werner Wellhöfer, neuer Vorsitzender des Konzertvereins Klangwelt Klassik, überzeugt. Derzeit würde sich ein Wandel zu neuartigen Aufführungen sowie im Hinblick auf Ensembles und Werke vollziehen. Der Ickinger Frühling 2016 wird am kommenden Wochenende (16./17. April) in fünf ausgewählten Veranstaltungen im Konzertsaal des Rainer-Maria-Rilke-Gymnasiums mit hochkarätigen Musikern der Spitzenklasse einen ersten Akzent setzen. Damit geht das Internationale Streichquartett-Festival im Oberland heuer in die dritte Runde.

"Ickinger Frühling": Junge Kammermusik trifft auf bekannte Ensembles

Das Borodin-Quartett ist eines der ältesten Streichquartette der ehemaligen Sowjetunion.

„Wir sind stolz darauf, dass wir mit unseren hochkarätigen Konzerten im Münchner ,Kulturgürtel‘ einen wichtigen Stützpunkt der klassischen Musikszene geschaffen haben, der weit über die Region hinaus strahlt“, stellt Wellhöfer fest. Besonders freut es ihn, dass heuer „Shooting-Stars der jungen Kammermusik auf weltbekannte Ensembles treffen“. Unter anderem mit dabei ist das 2003 in Basel gegründete Gémeaux-Quartett, bestehend aus jungen Musikern aus vier verschiedenen Ländern. Das preisgekrönte Ensemble gehört zu den führenden seiner Generation. Es feierte vor fünf Jahren sein Debüt in der Berliner Philharmonie und ist seither auf internationalem Parkett zuhause.

Das Gémeaux-Quartett besteht aus jungen Musikern aus vier verschiedenen Ländern

Begleitet wird das Ensemble am Klavier von dem 35-jährigen Münchner Benjamin Moser, der 2007 Preisträger des renommierten Tschaikowsky-Wettbewerbs in Moskau war und im selben Jahr den ersten Preis beim internationalen Wettbewerb „Young Concert Artists“ in New York erhielt. Tiefe Akzente wird zudem der Pole Szymon Marciniaks auf dem Kontrabass setzen, der unter anderem mit dem Münchner und Schweriner Kammerorchester sowie der Kammersymphonie Berlin auftrat.

Das Borodin-Quartett aus Moskau wird den musikalischen Reigen am kommenden Wochenende mitbestimmen. Es ist eines der ältesten Streichquartette der ehemaligen Sowjetunion, gegründet 1945 in Moskau, und Kenner der Musik von Schostakowitsch. Das Doric-String- Quartett aus London wiederum ist eines der führenden Streich-Ensembles in England. Mit von der Partie sind außerdem vier Streicher des „Quatuor Hermès“ aus Paris, auch sie zählen zu den Gewinnern des „Young Concert Artists“ in New York.

"Ickinger Frühling": Publikum kann Musikern persönlich begegnen

„Quatuor Hermès“ sind vier Streicher aus Paris, Gewinner des „Young Concert Artists“.

Das Besondere am „Ickinger Frühling“ ist, dass das Publikum in jeweils rund einstündigen kostenlosen Einführungen vor den Konzerten Einblick ins Thema erhalten und dabei den Spitzenmusikern persönlich begegnen können. Der Konzertzyklus geht heuer in die dritte Runde und hat sich zur festen Größe in der deutschen Konzertlandschaft etabliert. Zur Aufführung kommen am Samstag/Sonntag Klassiker sowie Neues aus der Quartett- und Quintett-Literatur von Haydn bis Schostakowitsch.

Einzelkarten kosten zwischen 25 und 30 Euro; das Gesamtpaket für alle fünf Konzerte ist für 99 Euro erhältlich. Tickets gibt’s unter Telefon 0 81 78/71 71, bei Schreibwaren Baumgartner in Icking, in der Buchhandlung Isartal in Ebenhausen sowie bei München-Ticket unter www.muechenticket.de.

Infos im Internet: www.klangwelt-klassik.de

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