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Können die Tür zur Hundepension Gassisi vorerst offen lassen: Fast-Hundetrainerin Astrid Ihrke und Betreiberin Christiane Keilich. 

Betreuungseinrichtung und Abfüll-Betrieb in Planung

Ickinger Hundepension darf vorerst bleiben

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Gute Nachrichen für Hundebesitzer: Die Hundepension Gassisi in Icking darf vorerst bleiben. Die Planungen für ein Schulzentrum und eine Betreuungseinrichtung, die dort entstehen sollen, sind jedoch schon angelaufen.

Icking – Die, nicht nur für Hundebesitzer, gute Nachricht vorab: Die Hundepension Gassisi von Christiane Keilich hat zumindest bis Sommer 2018 eine Pachtverlängerung bekommen. Eigentümer des ehemaligen Reitstalls ist seit 2004 Johann Abfalter aus Stephanskirchen von der Leonhardsquelle. Er begründet die Verlängerung wie folgt: „Wir wollen in dem Bereich, in dem die Hundepension untergebracht ist, ein Schulungszentrum und eine Betreuungseinrichtung für Kinder mit ADHS einrichten – aber das geht ja nicht von heute auf morgen. Deshalb kann die Hundepension gerne noch bleiben.“

Noch kein konkreter Bauantrag

Abfalter hatte im Juni ein erstes Gespräch mit der Gemeinde Icking und hat Bürgermeisterin Margit Menrad von seinen Plänen berichtet. Er war mit dem Verlauf des Vorgesprächs sehr zufrieden: „Aber wir sind ja noch in der Entwicklungsphase.“ Margit Menrad bestätigt auf Nachfrage das konstruktive Gespräch und sieht der Entwicklung geduldig entgegen: „Da ist sicher noch vieles offen. Sobald Herr Abfalter einen konkreten Bauantrag stellt, werden wir uns im Gemeinderat damit beschäftigen.“ Ihrer Meinung nach vergehen da „sicher noch Monate“.

Noch mehr Geduld muss der erfolgreiche Mineralwasser-Unternehmer vermutlich mit dem Abfüll-Betrieb in Icking haben. Das Wasserwirtschaftsamt in Weilheim erwartet ein hydrogeologisches Gutachten, das die Unbedenklichkeit des Standortes zur Abfüllung von Mineralwasser sicherstellt.

Weitere Verlängerung für Pension wird sich zeigen

Eduard Eichenseher, zuständig für die Beurteilung der Trinkwassererschließung, sieht den Standort kritisch: „Wir brauchen für einen Brunnen einen geschützten Standort, damit das Wasser bei der Abfüllung nicht mit Schadstoffen belastet wird, nicht nur bei der Probebohrung, sondern auch danach. Es muss dauerhaft naturrein bleiben.“

Der ehemalige Reitstall liege seines Erachtens aber ungünstig unterhalb einer Bundesstraße, außerdem gäbe es in der Nähe Erdwärmebohrungen und Wohnbebauung. Sobald das Gutachten vorliege, das Johann Abfalter von einem Fachbüro erstellen lassen müsse, werde man aber in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt sehen, ob der Probebohrung zugestimmt werden könne.

„Ich kann von staatlicher Seite nicht zulassen, dass da jemand tausende von Euro für eine Probebohrung in die Hand nimmt, wenn ich den Betrieb der Anlage dann hinterher vielleicht doch ablehnen muss“, sagt Eichenseher. Johann Abfalter bleibt zuversichtlich. Er hat bereits mehrere Abfüll-Standorte in Oberbayern erfolgreich erschlossen. „Der Standpunkt vom Wasserwirtschaftsamt stimmt halt so nicht. Das wird sich alles klären. Das dauert einfach seine Zeit.“ Im Laufe der Zeit wird sich auch zeigen, ob es nächstes Jahr eine weitere Verlängerung für die Hundepension geben wird. 

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