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Im Zentrum steht der Ausbau des Glasfasernetzes.

Im Zentrum steht das Glasfasernetz

Diese Projekte will Icking 2016 anpacken

Icking – Die Gemeinde Icking legt heuer den Grundstein für die digitale Zukunft. Auch das Thema Asyl bleibt präsent.

„Die Gemeinde Icking steht ganz im Zeichen des Glasfaserausbaus“: Mit diesen Worten beschreibt Bürgermeisterin Margit Menrad den Aufgabenschwerpunkt für das Jahr 2016. Wie berichtet plant die Gemeinde ein eigenes Glasfasernetz für rund 4,5 Millionen Euro. „Es ist nicht mit dem Beschluss getan, sondern dieser muss auch umgesetzt werden“, so Menrad. Mit diesem Projekt sei die Gemeinde „gut ausgelastet“. Mit den Bauarbeiten hofft man bereits im Frühsommer beginnen zu können. Für die Fertigstellung und Inbetriebnahme des Glasfasernetzes wird von den beteiligten Firmen der November 2017 anvisiert.

Asylbewerber bleiben Thema

Ein großes Thema bleibt die Unterbringung von Asylbewerbern. Bekanntlich sollen Unterkünfte in Holzständerbauweise für jeweils 48 Flüchtlinge in Dorfen und Irschenhausen errichtet werden. Derzeit liegen die Bauanträge noch im Landratsamt. Doch die Situation ist schwierig. Besonders in Irschenhausen hat sich inzwischen massiver Widerstand gegen das Vorhaben formiert. „Ich halte es für das Wichtigste, dass die Turnhalle des Rainer-Maria-Rilke-Gymnasiums möglichst schnell geräumt wird“, meint Menrad. Das sei sowohl für die Menschen geboten, die derzeit dort beengt leben, aber auch für den Schulbetrieb und die Vereine. Die Rathauschefin hält die geplanten Häuser für eine bessere Lösung als Zeltstädte oder Mobile Homes, sowohl hinsichtlich der Art der Unterbringung als auch aus ortsgestalterischen Erwägungen. Die überschaubare Größe der Häuser ermögliche auch eine Integration der Flüchtlinge. Die Häuser in Holzständerbauweise würden zudem Planungsicherheit bedeuten. „Wir werden sehen, welchen Weg es weitergeht“, meint die Bürgermeisterin. Auch, ob die Sache vor Gericht lande.

Icking  forciert Bauprojekte

Doch die Gemeinde will heuer noch mehr anpacken. So befindet sich der Bebauungsplan für den geplanten Supermarkt auf der Maibaumwiese in der zweiten Auslegung, die bis Ende Februar andauert. „Wenn es keine Einwendungen geben sollte, kann der Satzungsbeschluss gefasst werden und der Investor kann den Bauantrag stellen“, erläutert die Rathauschefin die nächsten Schritte.

In Sachen der umstrittenen Huberwiese unterhalb des Gymnasiums dauern die Verhandlungen mit dem Eigentümer über Fläche, Preis und Nutzung noch an. „Wenn diese abgeschlossen sind, werde ich die Öffentlichkeit informieren und dann können Debatten über eine Bebauung geführt werden.“ Sie halte auch eine Bürgerwerkstatt noch immer für sehr sinnvoll.

Im Rahmen der Umgestaltung der B11 im südlichen Teil soll heuer auch die viel diskutierte Querungshilfe gegenüber vom Bauhof gebaut werden. „Das liegt mir sehr am Herzen“, betont die Bürgermeisterin. Beim Straßenbau will die Gemeinde hingegen nur die „allernötigsten Sanierungsarbeiten“ nach dem Winter ausführen, da für den Breitbandausbau Straßen aufgerissen werden müssen.

yvi

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