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Herzlichen Glückwunsch: Prof. Wolfgang A. Herrmann, Präsident der Technischen Universität München (TUM), hat der Ickingerin Vigdis Nipperdey die Würde der Ehrensenatorin der TUM verliehen.

„Kraftvoll, streitbar und mit sprudelndem Temperament“: Ickingerin bekommt Titel der Ehrensenatorin verliehen

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Die Ickingerin Vigdis Nipperdey hat an der Technischen Universität München den Titel der Ehrensenatorin verliehen bekommen. Die Politikerin und Juristin war dort von 2001 bis 2006 Vorsitzende des Hochschulrates. 

Icking/München– Die Technische Universität München (TUM) hat der Ickingerin Vigdis Nipperdey den Titel der Ehrensenatorin verliehen. Die Auszeichnung erfolgte am „dies academicus“, der traditionellen akademischen Jahresfeier der TUM, die heuer vor 150 Jahren gegründet wurde. Die Politikerin und Juristin Nipperdey, seit 1978 Gemeinderätin in Icking, war von 2001 bis 2006 Vorsitzende des Hochschulrats der TU München.

„Vigdis Nipperdey hat als langjährige Hochschulrats- und Verwaltungsratsvorsitzende der TUM maßgebende Entscheidungen unserer Universität mitgestaltet“, betonte TUM-Präsident Prof. Wolfgang A. Herrmann in seiner Laudatio. Die Ickingerin sei stets „kraftvoll und bestimmt“ für den Einfluss der Universitäten in der Hochschulpolitik eingetreten. Herrmann erinnerte daran, dass die TUM als erste Hochschule in Deutschland 1998 ein „beispielhaftes Gremium“ einführte: den Hochschulrat, bestehend aus acht hochschulexternen Experten, die gemeinsam mit dem Senat den Verwaltungsrat der Technischen Universität München bilden. Diese Struktur sei ein Erfolgsmodell, das sich inzwischen in ganz Deutschland etabliert habe.

Nipperdey wurde 1998 zur ersten Vize-Vorsitzenden des Hochschulrats und zwei Jahre später zur Vorsitzenden des Gremiums gewählt. Herrmann: „Sie macht alles, was sie tut, mit klarem Ziel, unbeirrt, sicher und streitbar.“ So habe sich Nipperdey auch für die Mitgestaltung der Universitäten in der Hochschulpolitik eingesetzt. TUM-Präsident Herrmann bescheinigte der frischgebackenen Ehrensenatorin, die Sitzungen des Hochschulrats kollegial, konstruktiv, umfassend informiert „und nicht zuletzt mit sprudelndem Temperament“ geleitet zu haben.

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Die 74-Jährige habe entscheidend dazu beitragen, dass der Hochschulrat zu einem unverzichtbaren Gremium geworden sei, das maßgebende Entscheidungen der Universität mitverantwortet. Herrmann: „Ihr ist es zu verdanken, dass das ,Experiment Hochschulrat‘ – die TUM etablierte das Gremium mit einer Experimentierklausel – heute fest im Bayerischen Hochschulgesetz verankert ist.“ Nipperdey habe der bayerischen und bundesdeutschen Hochschullandschaft einen nachhaltigen Impuls gegeben, von dem auch in Zukunft profitiert werden könne.   

 cce

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