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Auf die Plätze, fertig, los: Besonders in den Kinder- und Jugendklassen war der Andrang bei den nordischen Meisterschaften des WSVI groß.

Ski Nordisch

Mit Vollgas oder gemütlich durch die Loipe

Rekordteilnehmerzahl von 57 Langläufern bei WSVI-Vereinsmeisterschaften – Birgit Reischmann und Jakob Dondl siegen.

Icking – Die gute Nachricht: Der Langlaufsport beim WSVI Icking ist noch lange nicht eingeschlafen. In den vergangenen Jahren waren die Nordischen Skimeisterschaften meist in Seefeld ausgetragen worden oder fielen ins Wasser. Dieses Mal konnte der Klub das Rennen auf der hauseigenen Strecke am Sportplatz durchführen. Dem Wunsch von Cheforganisator Gerhard Schmitt („Dabeisein ist alles“) folgten 57 Teilnehmer. „Das ist neuer Rekord“, freute sich der Langlauf-Chef und meinte: „Es wäre jammerschade gewesen, wenn wir absagen hätten müssen.“ Die Vorstandschaft des WSVI zeigte sich begeistert von dem starken Teilnehmerfeld: „Wir finden es einfach klasse. Vor allem, dass sich so eine große Kindertruppe gemeldet hat.“

Pünktlich um 14 Uhr schickte Starter Hans Dondl mit einer Holzklappe ausgerüstet zunächst die Kinder und Jugendlichen sowie die Frauen auf die bestens präparierte Loipe. Als Erste kam bei den Schülerinnen Pia Bernard ins Ziel; ihr folgte Timon Grauer. Die Jugendlichen und Frauen mussten zwei Runden laufen. Beim Nachwuchs gewannen Carolin Bernard und Johannes Kramer; bei den Frauen beherrschte Birgit Reischmann das Feld. Ihre Zeit von 10.13 Minuten wurde nicht unterboten.

Danke fürs Organsieren: Der neue Vereinsmeister Jakob Dondl (re.) mit WSVI-Langlauf-Chef Gerhard Schmitt, der auch selbst in die Loipe stieg. fotos: heinz richter

„Ein Traum in Weiß-Blau“, so bezeichnete Abteilungsleiter Schmitt die Bedingungen für die Herren, für die Hans Dondl zwei Tage lang geschaufelt und gespurt hatte. Im klassischen Stil ging es über den 1,8 Kilometer langen Rundkurs. Zunächst eine Runde um den Sportplatz an der Spatzenloher Straße neben dem Vereinsheim, und dann hinaus ins freie Gelände. Vorbei an der alten Ickinger Sprungschanze und wieder zurück auf Vereinsgelände. Die einen rannten sich die Lunge aus dem Leib, andere genossen in aller Gemütlichkeit das sanfte Vorübergleiten der winterlichen Wunderwelt.

Zunächst sah Jakob Dondl wie der sichere Sieger aus. Alleine zog er seine Spur und war schon 50 Meter der Konkurrenz voraus. Wer sollte ihn da noch gefährden? In der letzten Runde aber kam der zweitplatzierte Noah Schmitt immer näher. Der junge Mann, der auch im Ickinger Fußballteam spielt, kämpfte sich heran. Schmitt gab sein Letztes, aber es reichte um vier Sekunden nicht mehr. „Das hat er bravourös gemacht, eine fantastische Leistung. Ich habe es gerade noch geschafft“, atmete Jakob Dondl auf.

Schmitt zuckte auf die Frage, ob er denn wenigstens stolz auf seinen zweiten Platz sei, nur mit den Schultern: „Naja, an den Zweiten erinnert sich später kein Mensch mehr.“ Immerhin gab es für die ersten Drei Pokale sowie Medaillen für alle tapferen Teilnehmer. pen

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