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Am Ickinger Gymnasium sind die Sportanlagen nicht mehr im besten Zustand. Das soll sich bald ändern. 

Bauausschuss genehmigt Investition

Neuer Sportplatz für das Rilke-Gymnasium

Icking - Die Außensportanlagen am Rilke-Gymnasium müssen dringend saniert werden. Davon ist auch der Bauausschuss des Kreistags überzeugt. Am Montag genehmigte er zu diesem Zweck 580.000 Euro. 

Die Laufbahn ist völlig vermoost. An einer Stelle ragt das Dachende der 2008 gebauten Mensa so weit in die Bahn hinein, dass es für die Läufer gefährlich werden könnte. Die Weitsprunggrube ist ausgefranst, der Allwetterplatz marode. Die Außensportanlagen am Ickinger Rainer-Maria-Rilke-Gymnasium bedürfen dringend der Renovierung. Binnen zwei Jahren will der Landkreis als Träger der Schule sie herrichten lassen. Im Kreishaushalt 2016 sind knapp 580 000 Euro eingeplant. Laut René Beysel, Baukoordinator im Tölzer Landratsamt, gibt es für Generalsanierungen von Außenanlagen 30 bis 35 Prozent an staatlichen Zuschüssen. Der Schul- und Bauausschuss des Kreistags stimmte der Maßnahme in seiner Sitzung am Montagnachmittag zu.

Die 100-Meter-Laufbahn wird erneuert

Der Irschenhauser Landschaftsarchitekt Wolfgang Färber stellte in der öffentlichen Sitzung sein Konzept vor. Nachdem ein geplanter Grundstückszukauf nach Westen hin gescheitert war, wird es für die neue, wegen der Mensa nach Westen versetzte vierspurige Tartanbahn etwas eng. Nur drei Bahnen würden die Sportlehrer am Gymnasium aber nicht für ausreichend halten, erklärte Grünen-Kreisrätin Gabriele Riegel, die als Sekretärin an der Schule arbeitet: „Es dauert viel länger, wenn nur jeweils drei Schüler zum Zeitnehmen laufen als vier.“ Um den Mooswuchs auf der Bahn einzudämmen, will das Kreisbauamt den Nachbarn bitten, den ein oder anderen Baum an der Grundstücksgrenze fällen zu dürfen. Noch heuer sollen die 100-Meter-Laufbahn und das Beachvolleyball-Feld erneuert werden. Außerdem soll ein barrierefreier, breiter Zugang von der Schule zum Sportgelände geschaffen werden. Bisher führt nur eine schmale Treppe zum Sportplatz. Nächstes Jahr sind die Sanierung des Allwetterplatzes und der Bau eines Soccer-Five-Platzes direkt im Anschluss sowie ein neuer Abstoßkreis zum Kugelstoßen an der Reihe.

Der Außensport ist gerade jetzt sehr wichtig

Astrid Barbeau, Direktorin des Ickinger Gymnasiums, bedankte sich in der Sitzung bei den Ausschuss-Mitgliedern für das einstimmige Votum. „Der Sportunterricht ist gerade unser wunder Punkt“, berichtete Barbeau. Die Freisportanlagen würden dringend benötigt, zumal die Gymnasiums-Turnhalle noch von Asylbewerbern belegt sei. Bevor die Bagger ab den Sommerferien auf dem Sportplatz anrücken, wird der letzte Teil der ökologischen Heizanlage im Osten des Geländes fertiggestellt. Wie berichtet soll das Gymnasium mit einer Kombination aus Gas und Hackschnitzeln beheizt werden. Die Kosten für die regenerativen Energieanlagen – Blockheizkraftwerk und Hackschnitzelbunker – belaufen sich auf eine Million Euro. Die Gemeinde Icking hat die Möglichkeit, ihre benachbarte Grundschule und den Kindergarten an das Nahwärmenetz anzuschließen. Laut Beysel hat der Landkreis in den vergangenen Jahren rund zehn Millionen Euro in das Ickinger Gymnasium investiert. Tanja Lühr

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