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Einfach nur glücklich: Mona Klett aus Straßlach und Johannes Steigenberger aus Berg haben ihr Abitur mit einer glatten 1,0 bestanden. Ihnen steht die Zukunft offen.

Mit Ehrgeiz und gutem Gedächtnis

Rilke-Gymnasium: Drei Abiturienten mit Traumnote 1,0

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Icking – Eine glatte 1,0: Für drei Abiturienten des Rainer-Maria-Rilke-Gymnasiums in Icking ist dieser Traum wahr geworden.

Dennoch würden sich Johannes Steigenberger, Mona Klett und Zoe Siebers nicht unbedingt als „Schreibtischtäter“ bezeichnen. „Ich glaube vielmehr, dass hier auch das Talent, sich etwas zu merken, gemischt mit ein wenig Ehrgeiz, eine große Rolle gespielt hat“, sagt Mona Klett. Für die 18-Jährige aus Straßlach ist nun erst einmal Kofferpacken angesagt. In Kürze wird sie nach Island ziehen, um dort auf einem Hof mitzuarbeiten. „Danach hoffe ich auf einen Aufenthalt in Neuseeland.“ Was sie später beruflich machen möchte, steht momentan noch in den Sternen.

Genaueres über seine Zukunft hingegen weiß Johannes Steigenberger (18). Der Berger möchte ab dem Herbst Ingenieurwissenschaften studieren. Als Ziel gesetzt hat er sich im Vorfeld die 1,0 aber nicht: „Dieser Studiengang hat keine Zulassungsbeschränkung.“

Mitten im Arbeitsleben steht bereits die Dritte im Bunde, nämlich Zoe Siebers. Die 18-jährige Ickingerin hat schon drei Tage nach dem Abitur ein Praktikum an der Technischen Universität München begonnen. „Im Herbst möchte ich dann mit dem Studiengang Physik beginnen.“

Zoe Siebers arbeitet schon an der TU München.

Und was haben die Familien zu den hervorragenden Leistungen gesagt? „Wirklich überrascht waren sie nicht“, sagt Siebers und lacht. In der Familie Klett ist eine 1,0 nichts Neues: Bereits Monas Schwester Victoria brachte im vergangenen Jahr den gleichen Notendurchschnitt nach Hause. Einen Rüffel hingegen bekam Steigenberger daheim. „Mein Bruder ist jetzt logischerweise nicht so begeistert, dass die Messlatte nun so hoch hängt.“
 
Für die drei ehemaligen Gymnasiasten beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt. „Es war eine schöne Zeit“, meint Steigenberger rückblickend. „Aber ich bin auch froh, dass es jetzt vorbei ist.“ Ähnlich sieht es Klett. „Als ich heute durch die Fenster die Fünftklässler gesehen habe, musste ich schon schmunzeln“, so die 18-Jährige. „Die haben das alles noch vor sich.“

sh

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