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Ein großer Tag: 34 Abiturienten sind am Freitag am Günter-Stöhr-Gymnasium verabschiedet worden. 

Notendurchschnitt von 2,0

So verabschiedete das Günter-Stöhr-Gymnasium seine Absolventen

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In Icking gibt es zwei Gymnasien. Am Freitag wurden auch am privaten Günter-Stöhr-Gymnasium die Absolventen verabschiedet - die Generation Z. 

Icking – Tiefblauer Himmel, ein weißes Festzelt im Park, strahlende Gesichter: Der vergangene Freitag bot die besten Voraussetzungen für die Absolventen des privaten Günter-Stöhr-Gymnasiums zum Start in eine selbstbestimmte Zukunft.

„Heute geht es nicht um Klimapolitik und Umweltkatastrophen, sondern um Sie, liebe Abiturienten“, eröffnete Schulleiter Dr. Michael P. Maier seine Rede, in der er die Hoffnungen und Verantwortungen aufzeigte, die die „Generation Z“ prägen. Er betonte, dass für die erste Generation des dritten Jahrtausends nicht mehr die Optimierung des Lebenslaufes das alleinige Ziel sei, sondern auch, die Welt zu verbessern.

In Icking herrscht ein spezieller „genius loci“

Die Schüler brachten ihre Stimmungslage in einem Film zum Ausdruck, der mit einem Zitat des österreichischen Dichters Thomas Bernhard endete: „Wo kämen wir denn hin, wenn wir die Ansprüche tiefer hängen würden?“ Als Vertreter der Gemeinde Icking richtete Zweiter Bürgermeister Dr. Peter Schweiger ein Grußwort an die Abiturienten und verwies auf die Gemeinde als „Genius Loci“, der schon Rainer Maria Rilke und D. H. Lawrence zu ihren Werken inspiriert habe.

Lesen Sie auch: So lief die Abifeier am Rilke-Gymnasium

Dass alle 34 Schülerinnen und Schüler das Abitur am Privatgymnasium bestanden haben, das rechnete die Vertreterin der Eltern der Schule hoch an. Die Abiturienten Niklas und Franz – die Nachnamen sollen mit Rücksicht auf den Datenschutz nicht in der Zeitung erscheinen – ließen in ihrem Rückblick die vergangenen zwölf Schuljahre ebenso humorvoll wie nachdenklich Revue passieren. Am Ende stellten sie mit einer gewissen Wehmut fest: „Wir verlassen das Trainingslager.“ Beim anschließenden Sektempfang wurde nicht nur der Beste mit einem Schnitt von 1,0 gefeiert, sondern der gesamte Jahrgang, der mit 2,0 die Schule nun verlässt. 

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