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Die 18-jährige Fahrerin hatte am vergangenen Mittwoch in einer Linkskurve die Kontrolle über den Sportwagen ihres Vaters verloren.

Wagen der Pullacherin (18) schwächer motorisiert?

Überschlag mit Tesla-Sportwagen: Neue Erkenntnisse der Polizei

Icking - Es war ein Horror-Unfall: Eine Pullacherin (18) überschlug sich mit dem Tesla-Sportwagen ihres Vaters. Jetzt gibt es neue Erkenntnisse der Polizei zur Motorisierung des Wagens.

++ Update vom 13. Mai: Die fünf jungen Insassen, die bei dem schweren Unfall im Tesla saßen, befinden sich offenbar auf dem Weg der Besserung. Die Polizei spricht derweil über die Sicherheit in dem Elektroauto.

++ Update vom 10. Mai: Über den schweren Unfall mit dem Tesla-Elektroauto in Icking wird weltweit im Internet diskutiert. Auch Tesla-Firmengründer Elon Musk hat sich zu dem Unfall geäußert.

Der Wagen, mit dem eine 18-jährige Pullacherin am Mittwoch einen schweren Unfall verursacht hat (wir berichteten), war offenbar schwächer motorisiert als zunächst angenommen. Das teilt der stellvertretende Dienststellenleiter der Wolfratshauser Polizei, Christian Neubert, auf Nachfrage mit.

230 statt 700 PS?

„Das Kraftfahrtbundesamt, welches uns die Daten zur Verfügung stellt, hat in dem Fahrzeugschein 169 Kilowatt Leistung festgestellt“, so Neubert. Das entspreche zirka 230 PS.

Die 18-jährige Fahranfängerin war am Mittwoch zusammen mit vier Freunden in der Sportlimousine ihres Vaters unterwegs. Diese hatte sie sich laut Informationen unserer Zeitung zuvor von ihrem Vater ausgeliehen. In einer Kurve verlor sie offenbar die Kontrolle über den Tesla. Daraufhin kam das Auto von der Straße ab und überschlug sich. Die fünf Insassen wurden zum Teil schwer verletzt. Christian Neubert zufolge musste „nicht der Wolfratshauser Mitfahrer, sondern die Beifahrerin aus Starnberg mit dem Rettungshubschrauber in die Harlachinger Klink gebracht werden“. Der Loisachstädter sei mit leichteren Verletzungen in die Wolfratshauser Kreisklinik eingeliefert worden. Aktuelle Informationen zum Gesundheitszustand der Schüler lägen der Polizei nicht vor.

Die Schulfamilie des Günter-Stöhr-Gymnasiums, an dem alle fünf Schüler derzeit ihr Abitur machen, zeigte sich betroffen. In einem Rundschreiben soll die Schulleitung angeboten haben, dass Schüler, die sich wegen des Unfalls nicht dazu in der Lage sahen, die Prüfungen am Freitag zu schreiben, mit Attest freizustellen.

Schwerer Unfall mit Sportwagen bei Icking: Bilder

von Michael Goder

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