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Mit den Vorfällen in der Ickinger Freinacht beschäftigt sich die Polizei. 

Bürgermeisterin erstattet Anzeige

Üble Späße in der Freinacht

In der Nacht auf den 1. Mai sind einige weit über das Ziel hinausgeschossen. Die Späße waren so übel, dass Bürgermeisterin Margit Menrad sich genötigt sah, Anzeige zu erstatten. 

Icking – Die Freinacht wird zu allerlei Streichen genutzt. In Icking gingen diese heuer allerdings weit über das erlaubte Maß hinaus. Sogar die Polizei war im Einsatz. Sie hatte im Nachgang aber im Polizeibericht nicht darüber berichtet. Wie Bürgermeisterin Margit Menrad nun am Montag in der Gemeinderatssitzung in Icking berichtete, wurden in der Nacht auf den 1. Mai zwei Fenster an der Turnhalle der Grundschule eingeschlagen. Im Umfeld der Krippe wurden mehrere Verkehrsschilder verbogen oder gleich komplett herausgerissen und bei den Nachbarn entsorgt. Außerdem hatten die Unruhestifter Toilettenpapierrollen mit Spiritus getränkt und angezündet.

In den Gymnasien wird jetzt die Freinacht Thema

Teilweise seien Kinder beteiligt gewesen, die schon zwölf Jahre alt waren. „Selbstverständlich haben wir Anzeige erstattet, denn da hört der Spaß eindeutig auf“, sagte Menrad. „Es handelt sich hier um Sachbeschädigungen und Gefährdungen.“ Ihr sei unbegreiflich, „was an solchen Zerstörungen lustig sein soll“. Inzwischen habe sie mit den Schulleitungen der beiden Gymnasien gesprochen und die Zusage erhalten, dass das Thema Freinacht dort über Projektarbeit und Verbindungslehrer angesprochen wird. Ein guter Weg, wie die Rathauschefin meint. Man wolle den Kindern schließlich nicht den Spaß nehmen, „so lange der Spaß nicht anderen wehtut“. Yvonne Zuber

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