Polizei rät zu Winterreifen

Unfälle nach Graupelschauer

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Icking - Bei drei Unfällen auf der A95 ist ein Sachschaden von 140 000 Euro entstanden. Auf allen Autos waren Sommerreifen montiert.

Die Verkehrspolizei Weilheim empfiehlt, Winterreifen aufzuziehen. Bei kalter Witterung – am Dienstag betrug die Temperatur auf der A 95 im Nordlandkreis zeitweise drei Grad – würden Sommerreifen nur noch schlecht haften. Das zeigen drei Unfälle, die sich während Starkregens und eines Graupelschauers am Dienstag auf der Autobahn ereignet haben. Auf allen Autos waren Sommerreifen montiert. Der Gesamtschaden beträgt knapp 140 000 Euro.

Kurz vor der Anschlussstelle Wolfratshausen verlor ein Weilheimer (47) gegen 13.30 Uhr die Kontrolle über seinen Pkw Er war in nördlicher Richtung mit hoher Geschwindigkeit unterwegs, während es stark regnete. Der Wagen prallte laut Polizei gegen die Mittelschutzplanke. Der Weilheimer, der unverletzt blieb, lenkte sein kaputtes Auto noch auf den Pannenstreifen. Der Schaden beträgt 11 000 Euro.

Eine Stunde später graupelte es zwischen dem Autobahndreieck Starnberg und Fürstenried. Eine Wolfratshauserin (42) war dort in nördlicher Richtung unterwegs. Sie geriet mit ihrem Auto ins Schleudern und knallte mehrfach in die rechte Schutzplanke. Der Rettungsdienst brachte die Mutter und ihren zehnjährigen Sohn in ein Münchner Krankenhaus. Der Sachschaden beträgt rund 15 000 Euro. Laut Polizei waren drei Sommer- und ein Winterreifen montiert.

In südlicher Richtung geriet beinahe zeitgleich ein Münchner (43) mit seinem Porsche ins Schleudern. Der Mann wurde leicht verletzt, der Porsche war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Schaden: über 100 000 Euro. Die rechte Spur der Autobahn blieb über eine Stunde lang gesperrt, es bildete sich ein kilometerlanger Stau.  dor

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