Unfall B11
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Der Wagen, in dem die beiden 19-Jährigen saßen, ist rückwärts gegen einen Baum geprallt und zerquetscht worden. 
Unfall B11
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Am Montag gegen 21.45 Uhr ist auf der B11 zwischen Icking und Schäftlarn ein 19-Jähriger mit seinem Wagen von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Sein Beifahrer wurde dabei tödlich verletzt.
Unfall B11
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Am Montag gegen 21.45 Uhr ist auf der B11 zwischen Icking und Schäftlarn ein 19-Jähriger mit seinem Wagen von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Sein Beifahrer wurde dabei tödlich verletzt.
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Am Montag gegen 21.45 Uhr ist auf der B11 zwischen Icking und Schäftlarn ein 19-Jähriger mit seinem Wagen von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Sein Beifahrer wurde dabei tödlich verletzt.
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Am Montag gegen 21.45 Uhr ist auf der B11 zwischen Icking und Schäftlarn ein 19-Jähriger mit seinem Wagen von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Sein Beifahrer wurde dabei tödlich verletzt.
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Am Montag gegen 21.45 Uhr ist auf der B11 zwischen Icking und Schäftlarn ein 19-Jähriger mit seinem Wagen von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Sein Beifahrer wurde dabei tödlich verletzt.
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Am Montag gegen 21.45 Uhr ist auf der B11 zwischen Icking und Schäftlarn ein 19-Jähriger mit seinem Wagen von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Sein Beifahrer wurde dabei tödlich verletzt.
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Am Montag gegen 21.45 Uhr ist auf der B11 zwischen Icking und Schäftlarn ein 19-Jähriger mit seinem Wagen von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Sein Beifahrer wurde dabei tödlich verletzt.

Vieles spricht für überhöhte Geschwindigkeit

Zwei tote 19-Jährige: BMW prallte rückwärts gegen Baum

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Ein schrecklicher Unfall hat sich am Montagabend nahe Icking (Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen) ereignet. Ein BMW zerschellte rückwärts an einem Baum. Zwei 19-jährige Männer starben. 

Eine weiße Kerze steht am Dienstagnachmittag in der niedergedrückten Wiese am Rand der Bundesstraße 11 zwischen Icking (Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen) und Schäftlarn (Kreis München). Von dem tragischen Unfall am Abend davor zeugen sonst nur noch ein paar gelbe Sprüh-Markierungen der Polizei und die abgeplatzte Rinde an dem Baum, an dem am Montagabend Lucas K. und Jakob K. aus Hohenschäftlarn tödlich verunglückt sind.

Die miteinander befreundeten 19-Jährigen waren von Icking in Richtung Schäftlarn unterwegs, als Lukas K. gegen 21.30 Uhr beim Überholen auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über den Wagen verlor. Der 5er BMW kam von der Straße ab, drehte sich und prallte gegen den Baum. Jakob K. trug schwere Rückenverletzungen davon und starb trotz aller Wiederbelebungsversuche noch an der Unfallstelle. Lucas K. überlebte die Nacht in einem Münchner Krankenhaus nicht.

Andreas Noel, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Ebenhausen, schildert die dramatische Situation, die die angerückten Retter an der Unfallstelle vorfanden: Rückwärts war der BMW, den sich Lucas K. von seinem Vater geliehen hatte, gegen den einzeln stehenden Baum geprallt. Mit solcher Wucht, dass das Auto vom Heck bis zu den beiden vorderen Sitzen zusammengequetscht wurde. Jakob K. war auf dem Beifahrersitz eingeklemmt, musste mit dem Rettungsspreizer geborgen werden – wegen seiner schweren Verletzungen unter großem Zeitdruck. „Auch der Tank war geplatzt, es herrschte akute Brandgefahr“, sagt Noel. Selbst am Tag danach hängt an der Unfallstelle noch der Spritgeruch in der Luft.

Der Feuerwehrkommandant vermutet, dass Aquaplaning bei dem Unfall eine Rolle gespielt haben könnte. Außerdem deutet vieles darauf hin, dass Lucas K. zu schnell unterwegs war. An der Unfallstelle gilt Tempo 70, die Strecke ist fast schnurgerade. Ein Fahrfehler, kurz nachdem der 19-Jährige ein anderes Auto überholt hatte, sei wohl der Unfallauslöser gewesen, bestätigt die Polizei. „Es gab keine Berührung mit einem anderen Fahrzeug“, erklärt ein Sprecher der Inspektion Wolfratshausen. Ob bei dem Unfall Alkohol im Spiel war, werde die gerichtsmedizinische Untersuchung vermutlich erst in den kommenden Tagen klären können.

In der Heimatgemeinde der beiden jungen Männer ist das Entsetzen groß. „Wir sind sehr betroffen“, sagt Matthias Ruhdorfer, der Bürgermeister der 6000-Einwohner-Gemeinde Schäftlarn. Er kommt wie die Familien der beiden Verunglückten aus dem Ortsteil Hohenschäftlarn. Die beiden Freunde waren im Ort zwar eher selten anzutreffen. Ihre Familien kenne er aber, sagt Ruhdorfer bedrückt: „Man läuft sich über den Weg, so groß ist unsere Gemeinde ja nicht.“

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