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Hat die Konstruktion des Elektrowagens Schlimmeres verhindert? Diese Frage diskutieren Menschen in zahlreichen Internetforen. Viele sprechen den fünf Abiturienten auch ihre Genesungswünsche aus.

Schüler überleben Überschlag mit Elektroauto schwer verletzt

Nach Horror-Unfall: Tesla-Gründer Elon Musk meldet sich zu Wort

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Icking – Der Unfall einer Pullacherin (18) mit einem Tesla-Elektroauto in Icking schlägt weltweit im Internet hohe Wellen. Tesla-Gründer Elon Musk hat sich auch geäußert.

++ Update vom 13. Mai: Die fünf jungen Insassen, die bei dem schweren Unfall im Tesla saßen, befinden sich offenbar auf dem Weg der Besserung. Die Polizei spricht derweil über die Sicherheit in dem Elektroauto.

Ein kurzer Blick ins Internet genügt. Der Unfall einer jungen Pullacherin von vergangener Woche hat einen regelrechten Hype ausgelöst – und zwar international. Egal, ob in Großbritannien, Frankreich, den USA oder in Rumänien: Speziell in Foren zu E-Mobilität wird der „Crash“ überaus rege diskutiert. Vielfach geht es dabei um die Sicherheit von Elektrofahrzeugen gegenüber herkömmlichen Varianten mit Verbrennungsmotor.

Der Unfall habe eindrücklich gezeigt, so einer der Kommentatoren auf merkur.de, „dass der Hersteller seine Hausaufgaben in puncto Knautschzone mehr als ordentlich gelöst hat“. Andernfalls wären seiner Auffassung nach die Unfallfolgen wesentlich gravierender gewesen.

Abiturientin verliert in einer Kurve Kontrolle über den Tesla

Wie berichtet hatte die Schülerin in einer Kurve die Kontrolle über die Elektro-Limousine ihres Vaters verloren und war von der Straße abgekommen. Der Wagen geriet ins Schleudern, sie und ihre vier Mitfahrer wurden teils schwer verletzt.

Schwerer Unfall mit Sportwagen bei Icking: Bilder

Bei dem Fahrzeug handelt es sich um ein rein elektrisch angetriebenes Auto, das seine Energie aus Lithium-Ionen-Akkus – ähnlich denen in einem Laptop – bezieht. Die Batterien sitzen im Unterboden, weshalb je vorn und hinten ein Kofferraum zur Verfügung steht. Diese Bauweise ermöglicht eine besonders große Knautschzone, die die Insassen bei einem Unfall vor Verletzungen schützen soll. Genau diese konstruktionsbedingte Besonderheit führen auch viele Kommentatoren im Internet an. Dadurch sei der Unfall – bei aller Tragik – noch verhältnismäßig glimpflich ausgegangen. Er verdeutliche, heißt es auf einem britischen Auto-Blog, wie wichtig eine große Knautschzone, wie sie der Tesla besitze, sei.

Das Netz diskutiert: Wie sicher ist das Tesla-Elektroauto?

Wie es um die Gesundheit der Unfallopfer steht, dazu hat die Wolfratshauser Polizei laut dem stellvertretenden Dienststellenleiter Christian Neubert keine neuen Erkenntnisse. Indes zeichne sich mittlerweile ab, dass die Fahranfängerin den Unfall mit hoher Geschwindigkeit verursacht haben muss. Das hätten erste Zeugenbefragungen ergeben. Demnach habe sie bereits an der Ausfahrt Irschenhausen eine andere Autofahrerin überholt. Spekulationen gibt es zur tatsächlichen Leistung des Elektroautos. Dazu hat die Polizei neue Erkenntnisse veröffentlicht. Zudem habe sich nach dem Unfall auch einer der vier Mitfahrer geäußert. „Er hat wohl eine Geschwindigkeit von 150 bis 160 Stundenkilometern vom Tacho abgelesen.“

Da die Abiturienten noch nicht vernommen werden konnten, seien die Aussagen aber nicht gesichert. Überlicherweise sind Hersteller nach solchen Unfällen an den Autowracks interessiert, um sie für Zwecke der Unfallforschung zu untersuchen. „Bei uns hat sich Tesla nicht gemeldet. Es mag aber sein, dass sich der Hersteller an den Besitzer gewandt hat“, vermutet Neubert.

Eine Anfrage an Tesla blieb bis Redaktionsschluss unbeantwortet. Tesla-Gründer Elon Musk jedenfalls äußerte sich nach einem Bericht unserer Zeitung via Twitter zu dem Unfall: „Gott sei Dank sind alle ok“, heißt es in seiner Nachricht.

ah

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