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Voraussichtlich bis zum Wochenende wird das Ickinger Trinkwasser gechlort. Eine Gesundheitsgefährdung besteht nicht.

Verunreinigung möglich

Ickinger Trinkwasser wird gechlort

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Icking - Es ist eine vorsorgliche Maßnahme: Die Ickinger sollen ihr Trinkwasser chloren. Ursache sind wohl undichte Stellen im Leitungsnetz.

Die Trinkwasserqualität in der Gemeinde Icking sowie den Ortsteilen Irschenhausen und Walchstadt ist beeinträchtigt. „Vorübergehend“, betont Rathausmitarbeiter Lorenz Hohenadl. Im Einvernehmen mit dem Gesundheitsamt in Bad Tölz wird laut Hohenadl das Trinkwasser ab sofort vorsorglich gechlort.

„Aufgrund von Undichtigkeiten im Trinkwasserleitungsnetz ist eine Verunreinigung des Trinkwassers nicht ausgeschlossen“, erklärt die Gemeinde in einer Pressemitteilung. Das Wasser wird nun bei der Einspeisung in das Netz bis zu einem Restgehalt von maximal 0,30 Milligramm Chlor pro Liter gemäß den Vorgaben der Trinkwasserverordnung gechlort. Hohenadl: „Das Wasser weist aufgrund dieser Maßnahme einen eigenen, anderen Geruch auf.“ Er weist aber mit Nachdruck darauf hin, dass gechlortes Trinkwasser in keiner Weise gesundheitsschädlich ist. Lediglich für Aquarien sei es nicht geeignet. Personen mit einer erhöhten Chlorempfindlichkeit empfiehlt er, auf Tafel- oder Mineralwasser zurückzugreifen.

Die Chlorung wird voraussichtlich bis zum Wochenende vorgenommen. Zur Sicherstellung der Trinkwassergüte hat die Gemeinde bereits weitere Beprobungen veranlasst. Für Rückfragen steht Hohenadl unter der Telefonnummer 0 81 78/92 00 25 und – in dringenden Fällen – 01 73/5 66 35 64 zur Verfügung.

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