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Freude und Stolz: Die Abiturienten des Rainer-Maria-Rilke-Gymnasiums erhielten am Freitag ihre Zeugnisse und freuen sich nun auf einen neuen Lebensabschnitt. 

Abiturfeier am Rainer-Maria-Rilke-Gymnasium

„Die Welt steht euch offen“

Gemischte Gefühle, eine große Chance und Verantwortung: Die Abiturienten in Icking bekamen am Freitag ihre Zeugnisse. Und Ratschläge für die Zukunft.

Icking – Freude, Stolz, aber auch ein bisschen Wehmut waren am Freitag bei der feierlichen Verabschiedung der Abiturienten des Rainer-Maria-Rilke-Gymnasiums in Icking zu spüren. Das Abitur sei eine „tiefe Zäsur“ im Leben, machte Schulleiterin Astrid Barbeau in ihrer Ansprache deutlich.

Der Weg, den die 98 Absolventen jetzt einschlagen, verlaufe oftmals ungewiss. Ein Kreisverkehr, der zurück führt, existiert nicht. Neue Wege, neue Freunde, ein neuer Lebensabschnitt würden nun mit gemischten Gefühlen erwartet, so die Schulleiterin. „Wir haben oft Ängste vor einem ungewissen Morgen.“ Dabei seien Veränderungen vielmehr als Chance denn als Bedrohung zu sehen. „Leben ist Veränderung. Wir sind es, die die Welt verändern“, sagte Barbeau. Das sollten sich die Abiturienten immer wieder bewusst machen.

Diese Gedanken griffen Johannes Korseska und Amila Sakic auf, die im Namen der Abiturienten sprachen. Um sich weiterzuentwickeln, seien Ängste und Verzweiflung genauso wichtig wie positive Erfahrungen. Nur so ergebe sich in der Summe die ganz eigene Geschichte jedes Einzelnen. „Wir sind die zukünftige Generation“, sagte Korseska zu seinen Mitschülern. „Und ich bin froh und stolz, ein Teil davon zu sein.“

Zum ersten Mal zur Wahl gehen

Dass das Potenzial der jungen Erwachsenen auch mit Verantwortung verbunden ist, machte auch Wolfgang Krause in Stellvertretung von Landrat Josef Niedermaier deutlich. Und erinnerte daran, dass viele im September zum ersten Mal wählen dürfen. „Die Welt steht euch offen, nutzt eure Möglichkeiten“, sagte er.

Elternbeiratsvorsitzende Susanne Arndt und die Vorsitzende des Fördervereins, Dr. Andrea Hildebrand, sprachen den Schülern und insbesondere auch deren Eltern, die ihre Kinder zwölf Jahre lang begleitet haben, ihre Glückwünsche aus. Ickings Zweiter Bürgermeister Dr. Peter Schweiger erinnerte sich an seine eigene Schulzeit und stellte fest, dass sich grundlegende Dinge auch in mehr als 50 Jahren nicht ändern. So habe die Schule das Interesse für viele Dinge geweckt und außerdem dazu beigetragen, seinen Charakter zu formen. Egal, wie der Weg der Abiturienten weiter verlaufe – „ich wünsche mir, dass ihr unser schönes Icking und eure Schule gut im Gedächtnis behaltet“, schloss Schweiger sein Grußwort.

In diesem Jahr steht bei 31 der 98 Abiturienten auf dem Zeugnis eine Eins vor dem Komma. Über den Gesamtnotendurchschnitt von 2,2 freute sich Schulleiterin Barbeau besonders. „Alle, die ihr heute hier sitzt, dürft zufrieden und stolz auf eure Note sein.“

Magdalena Höcherl

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