Interkommunales Hallenbad: Kreistag stimmt Zweckvereinbarung zu

Bad Tölz-Wolfratshausen - Das interkommunale Hallenbad in Geretsried rückt in greifbare Nähe. Mit 41:12 Stimmen hat der Kreistag der Zweckvereinbarung mit der Stadt zugestimmt.

Nach der Zweckvereinbarung wird sich der Landkreis auf zehn Jahre verpflichten, für seine Schulen jedes Jahr 650 Stunden in dem neuen Bad zu buchen und zu bezahlen. Die Stadt Geretsried als Bauherrin hatte diese Zusage zum K.o.-Kriterium für das 11,8 Millionen-Euro-Projekt erklärt. Andernfalls, so ihre Befürchtung, könnten die Betriebskosten der Stadt das Genick brechen. Nach dem Beschluss des Kreistags kann die Stadt nun in einer verbindlichen Anfrage an das Finanzamt die steuerrechtlichen Fragen klären. Danach wird eine Wirtschaftlichkeitsberechnung erstellt, wie sie der Geretsrieder Stadtrat vor dem endgültigen Baubeschluss verlangt hat.

An dem interkommunalen Hallenbad beteiligen sich neben dem Landkreis auch Wolfratshausen, Icking, Münsing, Egling, Eurasburg und Königsdorf. Dietramszell wollte vor einer endgültigen Zusage erst das Votum des Kreistags abwarten.

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