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Reihen neu zusammengestellt: Dominic Fuchs (re.) verteidigt jetzt im ersten ESC-Block neben Hans Tauber.

Eishockey

„Das ist ein Muss-Punktspiel“

In ihrem Heimspiel an diesem Freitag wollen die Geretsrieder River Rats den EC Pfaffenhofen mit einem Sieg in der Tabelle hinter sich lassen.

Geretsried – Erklärtes Ziel des Geretsrieder Eishockeyteams ist es heuer, die Verzahnungsrunde mit den Oberligisten zu erreichen. Dazu ist es notwendig, möglichst an jedem Wochenende zu punkten. Dies ist den River Rats bisher gut gelungen. Selbst wenn eine Partie vor eigener Kulisse verloren ging (Pegnitz 2:4, Peißenberg 1:5, Landsberg 3:6), wurde auswärts (Erding 5:4 n. V., Buchloe 4:5 n. V., Peißenberg 7:6 n. V.) nachgelegt.

Derart positiv soll es nach dem Wunsch von Trainer Ludwig Andrä weitergehen. Kommt doch heute Abend um 19 Uhr mit dem EC Pfaffenhofen ein Gegner ins Heinz-Schneider-Eisstadion, den man in der Tabelle unbedingt hinter sich lassen möchte. „Ich erwarte einen starken Gegner, der momentan gut drauf ist und den wir keinesfalls unterschätzen dürfen“, stellt der Geretsrieder Coach klar. Seine Forderung: „Gerade vor eigenem Publikum muss jeder Einzelne eine Topleistung aufs Eis bringen. Das ist jetzt ein Muss-Punktspiel, in Peißenberg war es zuletzt ein Kann-Punktspiel.“

In drei der letzten vier Begegnungen haben die Icehogs überrascht. In Passau gab es einen 5:4-Erfolg, ebenso wie in Dorfen (7:6 n. V.). Überdies wies der ECP den Ligadritte HC Landsberg mit 4:1 in die Schranken. Lediglich in Peißenberg setzte es eine 1:9-Klatsche. Verstärkt haben sich die Ilmstädter mit den Kanadiern Mike Chemello (16 Punkte/9 Tore/6 Assists) im Sturm und Verteidiger Jake Fardoe (14/3/11). Allerdings waren zuletzt so viele Akteure verletzt, dass sogar Trainer Dimitri Kurnosow (34) selbst die Schlittschuhe schnüren musste.

Sein Kollege Andrä hatte beim furiosen Erfolg in Peißenberg die Reihen etwas durchgemischt. Unter anderem spielte neben Hans Tauber jetzt Dominic Fuchs im ersten Block in der Abwehr; in den Angriff rückte Florian Lechner neben Ondrej Horvath und Daniel Merl. „Ich wollte frischen Wind reinbringen, weil manches so eingefahren schien. Im Training sieht man ja, wer mit wem zusammenpasst. Und in Peißenberg hat das – wenn auch kurzfristig – gut geklappt“, sagt Andrä. Gegen Pfaffenhofen muss er auf Michael Wiedenbauer (Ellbogenverletzung) verzichten. gos

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