Deutsch-französische Koproduktion: Andreas Schuster und Christine Pouilly sind die stolzen Eltern von Jérémy. Daheim sind sie am Werner-Gebhardt-Weg in Dietramszell. Foto: xb

Jérémy ist da

Dietramszell - Aus der Verbindung zwischen den Partnerschaftsgemeinden Dietramszell und Baignes-Ste.-Radegonde ist jetzt ein Kind hervorgegangen: Jérémy Schuster Pouilly.

Ein hölzerner Klapperstorch mit einem Baby-Bündel im Schnabel signalisiert am Dietramszeller Nordhof: Nachwuchs ist da. Sein Name ist Jérémy, und Eingeweihte wissen: Es ist ein ganz besonderes Baby. Jérémy ist das erste Kind, das aus der Partnerschaft zwischen Dietramszell und dem französischen Baignes-Sainte-Radegonde hervorgegangen ist.

Es war der August 2004, als sich Andreas Schuster, damals 21 Jahre alt, dem Team seiner Heimatgemeinde anschloss, die am „Spiel ohne Grenzen“ zur Feier des 20-jährigen Bestehens der Partnerschaft teilnahm. Dabei traf er Christine Pouilly, die etliche Jahre zuvor am ersten Schüleraustausch teilgenommen hatte. Die beiden knüpften Kontakt, und bald wusste man hier wie dort: Christine und Andreas sind ein Paar. Zunehmend ungeduldig wartete man in den Partnerschaftsvereinen auf Nachwuchs.

Zunächst hatten die Verliebten aber andere Prioritäten. Andreas musste sich um sein berufliches Fortkommen im Großraum München kümmern, Christine studierte in Marburg. Zuletzt fand die Französin (34) eine Anstellung als Office-Managerin in der Unternehmensberatung einer französisch geführten Firma im Oberland.

Jérémy Schuster Pouilly („ohne Bindestrich!“, wie seine Mutter betont) kam beim ersten Frühjahrs-Gewitter am 24. März 2012 um 15.37 Uhr im Klinikum München-Harlaching zur Welt. Beide Eltern wollen versuchen, das Kind von klein auf international aufzuziehen. „Seine Mama wird mit dem Bub französisch sprechen und ihn mit der Tradition ihrer Heimat vertraut zu machen“, sagt Andreas Schuster. Er dagegen redet nur deutsch mit seinem Sohn - „und natürlich bayerisch“. (xb)

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