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Ein perfekter Harai-Goshi sichert JVAM-Judoka Luis Schmidt (li.) im Kampf gegen Jerome Berchthold Bronze bei der Süddeutschen U 15-Meisterschaft.

Süddeutsche Meisterschaften

Judoka Luis Schmidt mehrfach auf dem Treppchen

Ingolstadt/Münsing – Zweimal Gold, einmal Silber und nun auch noch Bronze – das ist die sensationelle Ausbeute von Luis Schmidt vom Judoverein Ammerland-Münsing (JVAM).

Nach dem erfolgreichen Abschneiden bei den Ober- und Südbayerischen Titelkämpfen sowie als amtierender Bayerischer Meister durfte der 12-Jährige die Farben seines Heimatvereins bei der Süddeutschen Meisterschaft – dem höchstklassigen Turnier in dieser Altersklasse – vertreten. Als Coach begleitete den Schüler des Gymnasium Ickings der Sportwissenschaftler und Erfolgstrainer Alexander Bauhofer nach Pforzheim.

Dort fuhr der junge Athlet vom Starnberger See drei beeindruckende Siege ein, bevor er – in Führung liegend – das Duell gegen den badischen Vizemeister durch eine Unachtsamkeit herschenkte. „Somit musste Luis seinen Entscheidungskampf um Bronze gegen den amtierenden Meister aus Baden, Jerome Berchthold vom BC Karlsruhe, bestreiten“, berichtet Bauhofer. Nun wieder hochkonzentriert, setzte der Münsinger seinen Gegner sofort unter Druck. Ein „wundervoller Harai-Goshi“ (Bauhofer) brachte Schmidt eine kleine Wertung, Yuko, ein. Mit technischer Raffinesse und einer beeindruckenden taktischen Reife schaukelte Schmidt diesen Vorsprung über die Zeit und durfte am Ende über die hochverdiente Bronzemedaille jubeln. „Ein sensationelles Ergebnis, zumal er das im ersten Jahr der neuen Altersklasse geschafft hat“, konstatiert sein Trainer Bauhofer voller Stolz.

Auch Michael Grasl lobt die Leistung von Schmidt sowie generell die erfolgreiche Arbeit des JVAM. „Ich freue mich über die Erfolge des JVAM, die ein Beleg für vorbildliche Jugendarbeit sind“, sagt der Münsinger Rathauschef. Der JVAM bleibe eine höchst erfolgreiche Talentschmiede und damit ein Aushängeschild für die Gemeinde und den Judosport. „Ich gratuliere Luis Schmidt zu seinen Titeln und vordersten Plätzen auf dem Siegertreppchen herzlich.“  (red)

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