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Das Geretsrieder Wahrzeichen steht wieder auf seinem Platz. Am Donnerstag wird die restaurierte Skulptur enthüllt.

Karl-Lederer-Platz

Brunnenfigur kehrt zurück

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  • Sabine Schörner
    Sabine Schörner
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Endlich ist sie an ihren angestammten Platz zurückgekehrt: Am kommenden Donnerstag, 6. April, um 11 Uhr wird die renovierte Brunnenfigur des Figuren-Ensembles „Die Wasserträgerinnen“ auf dem Karl-Lederer-Platz enthüllt.

Geretsried – Mehr als ein Jahr fehlte sie. Die Skulptur war in der Nacht auf den 20. November 2015 von ihrem Sockel gestürzt. Dass der Sturm die Figur samt Wintereinhausung damals umgeworfen hatte, hielt die Polizei eher für ausgeschlossen. Sie ging von Vandalismus aus. Die mutmaßlichen Täter wurden nie gefasst. Bürgermeister Michael Müller sprach von einem Anschlag auf die Identität der Stadt und einem „barbarischen Akt“.

Die Grazien sind das Wahrzeichen der Stadt

Die drei Wasserträgerinnen des Künstlers Prof. Wilhelm Srb-Schlossbauer – im Volksmund gerne auch Grazien genannt – stehen seit mehr als 50 Jahren am Karl-Lederer-Platz und sind zu einem Wahrzeichen von Geretsried geworden. Entsprechend groß war das Entsetzen, als die mittlere Figur in mehrere Teile zerbrochen am Boden lag. Lange wurde darüber diskutiert, ob und wie das Ensemble wiederhergestellt werden soll. Im vergangenen Jahr entschied der Kulturausschuss, die Skulptur restaurieren zu lassen. Kosten: 5000 bis 10 000 Euro. Die Arbeiten übernahm der Geretsrieder Steinmetz Heinz Neubauer.

Privatpersonen und Vereine hatten über 4000 Euro für die Restaurierung gespendet, darunter die Griechische Gemeinde, die Sudetendeutsche und die Südostdeutsche Landsmannschaft, die Trachtengruppen der Banater Schwaben und der Deutschen aus Ungarn sowie die Siebenbürger Sachsen, die Egerländer Gmoi und der Museums-Förderverein.

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