Kein Kies für Sand

- TuS: Beach-Volleyballfelder scheitern an den Finanzen

<P>Auf 35 000 Euro, schätzt TuS-Vorsitzender Gerd Münster, hätten sich die Gesamtkosten belaufen. "Für 5000 Euro davon hätten wir Eigenleistung erbringen können." Mehr sei nicht drin, denn die Gerätschaften und auch die 250 Kubikmeter Spezialsand, die aus Oberfranken angeliefert werden müssten, müsse man nun einmal bezahlen.<P>Das Hauptproblem, an dem das Vorhaben letztendlich scheiterte, ist aber "dass der Freistaat die sportlichen Mittel gekürzt hat", so Münster. In "frühestens acht Jahren" hätte der TuS mit einem Zuschuss rechnen können - "vielleicht", fügt Münster hinzu. Also wären vorerst die Gesamtkosten am Verein hängen geblieben. Zudem müsse der TuS mit der Kürzung von Übungsleiterzuschüssen und Jugendfördermitteln zurecht kommen. Die Stadt hatte dem Verein außerdem klar gemacht, dass er für Pflege und Unterhalt der Anlage allein aufkommen müsse. Unter anderem hätte dabei etwa alle drei Jahre ein Teil des Sandes ausgetauscht werden müssen. "Deshalb haben wir gesagt, bevor wir uns zu 100 Prozent ausziehen und eventuell mit den anderen Abteilungen in Schwierigkeiten geraten, verzichten wir auf die Beach-Felder - obwohl es uns sehr leid tut", bedauert der TuS-Chef.<P>Ist das Projekt damit endgültig geplatzt? "Naja, es ist nicht so, dass wir die Planungsunterlagen in die Tonne klopfen", sagt Münster. "Aber es wäre utopisch zu sagen, dass wir den Platz im nächsten Jahr bauen."<P>

Auch interessant

Kommentare