Keine Zahnlücke mehr und eine neue beste Freundin

- Wolfratshausen – Rechts und links von Veronika sitzt ein Bub, auf der einen Seite Finn, auf der anderen Roman. „Die machen immer so viel Schmarrn“, erzählt die Siebenjährige kichernd aus dem Schulalltag in der 1c am Hammerschmiedweg. Veronika lässt sich nicht stören: Ihre „beständige Mitarbeit“ verdient „besonderes Lob“, heißt es im Jahreszeugnis des aufgeweckten Mädchens. Stolz präsentiert sie das wertvolle Dokument – zurecht: Es ist das erste dieser Art, und es ist ausgesprochen gut.

von katharina bromberger <P>Veronika ist größer geworden, trägt jetzt eine Brille, und die Zahnlücke ist mittlerweile geschlossen. Sonst hat sich das fröhliche Mädchen aus Wolfratshausen kaum verändert, seit sie der Isar-Loisachbote/Geretsrieder Merkur vor einem Jahr an ihrem ersten Schultag begleitet hat. Mit Theresa hat sie eine neue &#8222;beste Freundin&#8220; gefunden, der die Schule genauso viel Spaß macht &#8211; und die ein genauso gutes Zeugnis in die Höhe streckt. <P>Die Nervosität vor jedem neuen Tag hat bei Veronika nachgelassen. Schon vor ihrem ersten Zwischenzeugnis war die Kleine nicht mehr aufgeregt. &#8222;Ich hab&#8217; gewusst, dass es gut wird&#8220;, versicherte sie damals selbstbewusst. Das Jahreszeugnis ist sogar noch besser: Vor sechs Monaten riet Klassenlehrerin Konstanze von Unold, die &#8222;so nett&#8220; ist, der Siebenjährigen noch, sie solle sich &#8222;mehr am Unterricht beteiligen&#8220;. Jetzt wird Veronikas Mitarbeit besonders hervorgehoben. <P>&#8222;Im Kopfrechnen bewies sie Sicherheit.&#8220; &#8222;Eigene Erlebnisse und kleine Geschichten schrieb sie anschaulich.&#8220; &#8222;Veronika trug sachbezogene Themen zum Unterricht bei.&#8220; &#8222;Sie blieb über längere Zeit konzentriert und belastbar.&#8220; &#8222;Veronika bot von sich aus anderen Hilfe an.&#8220; Das Zeugnis der Siebenjährigen ist voller Lob. &#8222;Natürlich bin ich zufrieden&#8220;, betont die Mama lachend. Das Ziel für die zweite Klasse: &#8222;Einfach so weitermachen, nicht stressen&#8220; &#8211; auch wenn die Lehrerin im liebevoll für jeden Schüler ausgestellten Kinderzeugnis unter dem Punkt: &#8222;Das musst Du noch üben&#8220; anmerkt: &#8222;Übe das genaue Lesen.&#8220; Jetzt sind aber erst einmal Ferien. &#8222;Und in den Ferien tun wir nichts&#8220;, ruft Michaela Büschl &#8211; außer vielleicht ein bisschen Schule spielen mit Marina, Veronikas Schwester. Sie kommt im September in die erste Klasse. <P>Eine letzte Rechenaufgabe vor den Ferien lösen Veronika und Theresa: Sie rechnen aus, wie viel Halb- und Jahreszeugnisse sie noch bekommen, wenn sie die Realschule besuchen: Es sind 18. <P>

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