Am Unfallort: Rettungskräfte und Polizei im Einsatz. Foto: red

Kesselberg-Unfall gibt Rätsel auf

Kochel am See/Egling - Der Motorradunfall am Kesselberg, bei dem zwei Männer verletzt wurden, lässt die Polizei weiter rätseln. Ermittelt wird gegen einen Eglinger - wegen Körperverletzung und Strafvereitelung.

Ein 20-jähriger Österreicher war auf seinem Motorrad am Dienstagabend von einem nachfolgenden Eglinger Biker buchstäblich über den Haufen gefahren worden (wir berichteten). Der Österreicher erlitt leichte Verletzungen, der Unfallversursacher schwere.

Rätselhaft ist für die Beamten vor allem das Verhalten Freunde des Eglingers. Anstatt ihrem verletzten Spezl bis zum Eintreffen der Rettungskräfte beizustehen, versuchten sie, dessen Kawasaki rund 200 Meter oberhalb der Unfallstelle im Wald zu verstecken. Zeugen hatten dies beobachtet. Ermittelt wird deshalb nicht allein wegen fahrlässiger Körperverletzung, sondern auch wegen Strafvereitelung.

Doch was sollte die Aktion? „Keine Ahnung. Ich weiß nur, dass da oben viele Deppen unterwegs sind“, sagt der Tölzer Oberkommissar Josef Gerg. Zu verstecken habe der Eglinger sicherlich nichts gehabt. Er besitzt einen Führerschein für alle Motorradklassen. „Da bringt es ihm nichts, die Maschine zu frisieren.“ (stb)

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