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Kindersegen in Icking

- 20 Betreuungsplätze werden frei - aber es gibt 55 Anmeldungen

Icking - Zur selben Zeit, in der über den Tiefststand der Geburtenrate seit Gründung der Bundesrepublik berichtet wird, zerbrach sich der Ickinger Bauausschuss am Montagabend den Kopf darüber, wie man einer ungeahnten Flut von Neuanmeldungen für die beiden gemeindlichen Kindergärten Herr werden könnte. 20 Plätze werden in ihnen heuer durch Einschulungen frei. Doch nicht weniger als 55 Kinder drängen in die drei von der Gemeinde angebotenen Gruppen.

Das sei ein "völlig ungeahnter Run", sagte Bürgermeister Hubert Guggenmos, der selbst am meisten von dem Ansturm überrascht war. Natürlich habe er in den vergangenen Monaten versucht, aufgrund der in der Gemeindeverwaltung vorliegenden Zahlen Prognosen anzustellen. Nicht vorhersehbar sei dabei aber die Zahl der Kinder von Neuzuzüglern und jener Eltern gewesen, die den gemeindlichen Kindergärten nun den Vorzug vor alternativen privaten Einrichtungen geben.

Angesichts der erheblich höheren Nachfrage müsse der Gemeinderat "ernsthaft über weitere Kindergarten-Gruppen nachdenken", sagte der Bürgermeister und schlug als eine Möglichkeit die Einrichtung einer Nachmittags-Gruppe im Ickinger Kindergarten vor. Diese sei einfacher, schneller und billiger zu realisieren als eine denkbare weitere Vormittagsgruppe in Dorfen. Ferner habe sie den Vorteil, dass sie bedarfsgerechter sei. Denn fast alle der Kinder, die noch nicht untergekommen sind, wohnen in Icking selbst.

Von dem unbestritten nötigen zusätzlichen Aufwand waren die Ausschussmitglieder zwar nicht gerade begeistert, andererseits empfand es aber nicht nur Ratsmitglied Vigdis Nipperdey als "recht erfreulich", dass die Zahl der Kinder in Icking dermaßen zunimmt. Der Ausschuss wertete dies als weiteren Beweis dafür, dass die Gemeinde dank ihrer Lage und Infrastruktur für junge Ehepaare "besonders attraktiv" sei. xb

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