Charlotte Knobloch Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde. Foto: red

Knobloch kommt nach Geretsried

Geretsried - Für die Ausstellung „Wir lebten in einer Oase des Friedens...“, die am 14. Juli im Geretsrieder Kunstbunker beginnt, hat Albrecht Widmann die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde, Charlotte Knobloch, als Schirmherrin gewinnen können.

Albrecht Widmann hat wieder mal seine Kontakte spielen lassen. Nachdem er sich unter anderem mit dem Präsidenten der Bayerischen Einigung und der Bayerischen Volksstiftung, Florian Besold, „der ein Freund und Vertrauter von mir ist“, kurz geschlossen hatte, wurde er Ende Mai bei Charlotte Knobloch vorstellig. „Sie hat sofort zugesagt, die Schirmherrschaft für die Ausstellung zu übernehmen“, bestätigt Widmann. „Und das, obwohl Knobloch fast täglich zig solcher Anfragen erhält.“ Dr. Sybille Krafft vom Historischen Verein Wolfratshausen übernimmt die Einführung und Geretsrieds Bürgermeisterin Cornelia Irmer hält die Begrüßungsrede.

Die Geschichte einer jüdischen Mädchenschule wurde bereits in vielen deutschen Städten erfolgreich gezeigt. Zurückkehrend ins Oberland wird die Dokumentationsausstellung in Zusammenarbeit mit dem Historischen Verein Wolfratshausen ergänzt mit Originalzeichnungen von Karl Maldek unter dem Titel „Verfolgung und Lager“. Damit soll das Ausstellungsvorhaben „bei allen Interessierten bleibende Verantwortung ins Bewusstsein bringen und zur Auseinandersetzung auch mit augenblicklichen Ausschreitungen anregen“, sagt Widmann in Anspielung auf die Fußball-EM in Polen und der Ukraine.

Die Ausstellung

„Wir lebten in einer Oase des Friedens...“ wird mit einer Vernissage am Samstag, 14. Juli, um 16 Uhr im Kunstbunker (Isardamm 20) eröffnet. Zu sehen ist die Ausstellung bis 4. August. Geöffnet ist Donnerstag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung unter Ruf 0 81 71/64 99 66.

(rd)

Auch interessant

Kommentare