Charlotte Knobloch Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde

Knobloch spricht zum Badehaus

Geretsried/Waldram - Der Historische Verein Wolfratshausen will weiter für den Erhalt des jüdischen Badehauses in Waldram Kämpfen. Am Samstag wird sogar Charlotte Knobloch Position beziehen.

Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde für München und Oberbayern ist Schirmherrin der Ausstellung „Wir lebten in einer Oase des Friedens - Die Geschichte einer jüdischen Mädchenschule 1926 bis 1938“, die vom 14. Juli bis zum 4. August im Geretsrieder Kunstbunker zu sehen ist. Veranstalter sind die Barlow-Widmann-Stiftung - und der Historische Verein Wolfratshausen. Wie dessen Vorsitzende Sybille Krafft auf Nachfrage unserer Zeitung bestätigt, ist Charlotte Knobloch über das politische Hickhack rund um das einstige jüdische Männerbad informiert. „Wir haben die Kultusgemeinde immer auf dem Laufenden gehalten“, so Krafft. Das Thema sei auf großes Interesse gestoßen. Über den weiteren Inhalt der Gespräche schweigt Krafft. Sie verrät nur, dass im Rahmen der Vernissage, die um 16 Uhr beginnt, sowohl die Präsidentin der Kultusgemeinde als auch sie selbst zu dem Thema Stellung nehmen werden.

Die Ausstellung wird von Arbeiten des Malers Karl Maldek zum Thema „Verfolgung und Lager“ begleitet. Sie kann donnerstags bis sonntags von 14 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung (Telefon 0 81 71/64 99 66) besichtigt werden.

(fla)

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