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Mit Spaß bei der Sache: 461 Sportler aller Altersklassen gaben beim 5. Königsdorfer Lebenslauf zugunsten des Vereins blut.eV ihre Bestes. 

Lebenslauf zugunsten von blut.eV

„Die Königsdorfer sind spitze“: 461 Sportler laufen gegen Blutkrebs

Kampf gegen den Krebs: 461 Sportler nahmen am fünften Lebenslauf in Königsdorf teil. Dabei zählte nicht die Zeit, sondern das Mitmachen.

Königsdorf Wer gerne Sport treibt, der interessiert sich meist auch für die eigene Fitness sowie für Gesundheitsthemen generell. So war es nicht verwunderlich, dass der 5. Königsdorfer Lebenslauf kürzlich 461 Läuferinnen und Läufer mobilisierte, um für den guten Zweck ein paar Schweißtropfen zu vergießen. Eine überaus stattliche Zahl. Die Athleten aller Altersstufen – der jüngste war ein, der älteste 95 Jahre alt – vollendeten gemeinsam 3378 Runden. Harald Rieger aus der Altersklasse 41 bis 60 schaffte bei den Männern mit 38 die meisten Runden. Ulrike Greif war mit 30 Runden in der analogen Altersklasse die ausdauerndste Frau.

Michaela Karg, Regionalleiterin Oberbayern des ausrichtenden Vereins blut.eV/Bürger für Leukämie- und Tumorerkrankte, war mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. „Wir sind der Meinung: Die Königsdorfer sind spitze! Der Verein bedankt sich herzlich bei allen Läufern und Festgästen, den Sponsoren für die Sachspenden und finanzielle Unterstützung und den vielen freiwilligen Helfern, die an diesem Tag im Einsatz waren.“ Besonders hervorzuheben, so Karg, sei die Leistung des TSV Königsdorf, der diese Veranstaltung erst möglich gemacht hatte.

Mit den Spenden, die durch den Lauf eingehen, hat der Verein 603 neue Stammzellspender für die Aktion Knochenmarkspende Bayern (AKB) geworben und finanziert. Zudem unterstützte er die Kreisklinik Wolfratshausen bei der Anschaffung von Schmerzpumpen, Diagnose- und Mobilisierungsgeräten, OP-Technik und bei der Finanzierung einer Ausbildung zur Palliativärztin.

Eigene Laufgruppe für Krebspatienten 

„Ein wichtiges Anliegen ist der Regionalgruppe die Unterstützung von Krebspatienten und deren Angehörigen durch psycho-onkologische Begleitung und Beratung sowie durch handfeste Hilfe bei organisatorischen und finanziellen Problemen“, sagt Karg. Engagement im Landkreis und die Unterstützung der regionalen Selbsthilfegruppen, der Selbsthilfegruppe für Krebspatienten in Geretsried, seien ebenfalls Teil der Arbeit. Die Regionalgruppe veranstaltet überdies regelmäßig Vorträge zu Themen wie „Neue Ansätze in der Krebstherapie“, „Patientenverfügung“, „Sport und Ernährung bei Krebs“ und ist bei Patiententagen und Gesundheitsmessen in der Region mit einem Infostand vertreten. Eine OnkoWalking-Laufgruppe für Krebspatienten während und nach der Therapie trifft sich jede Woche in Königsdorf. peb 

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