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Applaus, Applaus: Der Kinder- und Jugendförderverein Königsdorf feierte sein 15-jähriges Bestehen im Rathaussaal.

„Wie es in Königsdorf läuft, so soll es sein“

15 Jahre Kinder- und Jugendförderverein in Königsdorf

Seit 15 Jahren gibt es den Kinder- und Jugendförderverein Königsdorf. Ein Jubiläum, das der Verein in seiner Jahresversammlung mit einem abwechslungsreichen Programm und vielen Gästen im Rathaussaal gebührend feierte. Entsprechend dem Anlass gab es jede Menge Glückwünsche für den inzwischen 151 Mitglieder zählenden Förderverein.

Königsdorf– Vize-Bürgermeister Sebastian Seidl hob die „Riesenleistung“ des Vereins hervor, der nicht mehr aus der Gemeinde wegzudenken sei. „Bei all den Aktivitäten denkt man, es gibt ihn schon 30 Jahre“, scherzte Seidl. Für die Zukunft wünschte er den Mitgliedern, dass deren Tatendrang nie aufhört. „Wie es in Königsdorf läuft, so soll es sein“, lobte Kreisjugendpflegerin Verena Peck den Verein, „der aus der Basis entstanden ist“.

Birte Schäfer ist Sozialpädagogin für die Jugendsozialarbeit an der Königsdorfer Schule.

Für beste Stimmung sorgte ein unterhaltsamer Rückblick auf die vergangenen 15 Jahre mit Fotos und einer spontanen Gesprächsrunde, in der Mitglieder von ihre Erinnerungen erzählten. Altbürgermeister Alfred Stangler ließ die Gründungsphase Revue passieren. „Dass es sich so gut entwickelt hat ist euch zu verdanken“, lobte er die Mitglieder. Der Vorsitzende Hanspeter Schön schilderte, dass das Vertrauen in den Verein im Dorf mit der Zeit immer mehr gewachsen sei. „Es hat sich toll entwickelt“, sagte Walter Autsch, „der Mann der ersten Stunde in der Offenen Ganztagsschule“. Angesichts des besonderen Jubiläumsprogramms fasste sich der Vorsitzende mit seinem Bericht kurz. Zu den Projekten erklärte er, dass an der Mittagsbetreuung derzeit 56 Kinder in vier Gruppen teilnehmen, „täglich sind zwischen 33 und 44 Kinder anwesend“.

Ausgesetzt werden musste heuer das Angebot der Offenen Ganztagsschule(OGS), die 2004 gegründet wurde. Es gab zu wenig Anmeldungen. Derzeit laufe aber das Anmeldeverfahren für das Schuljahr 2018/19. „Die OGS war die erste im Landkreis“, betonte Schön. Beim Projekt Radlpark zeichne sich bei den Jugendlichen ein Generationswechsel ab: „Sollte der Radlpark nicht mehr von den Kids genutzt werden, werden wir den Rückbau organisieren“, kündigte er an. „Angebote der Offenen Jugendarbeit sind oft temporär, da sie die Eigeninitiative der Jugendlichen voraussetzen.“

Seit 2013 gibt es die Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) auch in Königsdorf. Der Verein hatte dazu wesentlich beigetragen. Nun berichtete der Vorsitzende von einem Wechsel: Die 47-jährige Sozialpädagogin Birte Schäfer hat im April die Aufgaben von JaS-Leiterin Claudia Bibinger übernommen, die Ende 2017 aufgehört hat. Ein anderes Thema bereitet dem Verein Sorge: Das begrenzte Raumangebotes in der Schule. „Ich bin aber sicher, dass alle Beteiligten zu einem gemeinsamen Ergebnis im Sinne der Kinder und Familien kommen“, sagte Schön. Zudem ging er auf die Aktivitäten des Vereins im vergangenen Jahr ein und auf die geplanten – wie die Familienfreizeit am Walchensee und das Benefizkonzert der „drei Haxn“ im Juni. 

Yvonne Zuber

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