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Die Neuwahlen ergaben keine Änderungen in der Führungsspitze: Erster Kommandant bleibt Johann Vogl (3. v. li.), ihm zur Seite steht Richard Vogl (2. v. li.). Erster Vorstand ist Hans Hartl (2. v. re.), dessen Stellvertreter Lorenz Floßmann. Als Kassier fungiert Daniel Keßler, als Schriftführer Alexander Flügel. Das Foto zeigt die Führungsspitze mit Kreisbrandinspektor Christian Sydoriak (li.), Kreisbrandmeister Georg Dürr (3. v. re.) und Bürgermeister Anton Demmel (re.).

Jahresversammlung

54 Aktive, 55 Einsätze: Die Freiwillige Feuerwehr Königsdorf zieht Bilanz

55 Mal ist die Königsdorfer Feuerwehr im vergangenen Jahr ausgerückt. „Ein ereignisreiches Jahr“, bilanzierte Kreisbrandinspektor Christian Sydoriak in der Jahresversammlung der Wehr.

Königsdorf Das Spektrum der Einsätze umfasste 44 technische Hilfeleistungen, sechs Brände, eine Sicherheitswache und vier sonstige Tätigkeiten. 419 Einsatzstunden wurden dafür geleistet. Unter anderem wurde die Wehr im März zu dem Flächenbrand in der Pupplinger Au zur Unterstützung angefordert.

Zu drei weiteren Brandeinsätzen kam es in den Asylbewerberunterkünften in Königsdorf und Geretsried. Die Gründe für den Alarm waren angebranntes Essen beziehungsweise das Abbrennen von Weihrauch in einem Zimmer. Im August wurde ein Feldstadel abgelöscht, und bei einem in Brand geratenen Heizpilz in Wiesen musste die defekte Gasflasche vom Gebäude entfernt und kontrolliert entleert werden.

Bäume auf der Straße und Unfälle

Bei den technischen Hilfeleistungen war die ganze Bandbreite der Feuerwehrarbeit gefragt. 17 Mal ging es um auf der Straße liegende Bäume. Im März musste die Wehr zu mehreren Verkehrsunfällen ausrücken. Im Frühjahr wurden die Feuerwehrler wegen eines Fliegers gerufen: Bei einem missglückten Landeversuch auf dem Segelflugplatz war das Bugrad gebrochen. „Während der Alarmierung hat sich der Pilot dann entschieden nach Oberpfaffenhofen zu fliegen und dort zu landen“, schilderte Kommandant Johann Vogl. „Die Landung dort verlief ohne Personenschaden.“

Bei einem Einsatz war die Wehr selbst betroffen. Ein Rauchmelder hatte im März im Vereinsheim angeschlagen. Die Ursache blieb unklar. allerdings unbekannt. „Es wäre nicht das erste Feuerwehrhaus das abbrennt“, kommentierte Vogl den Vorfall.

54 Aktive im Alter zwischen 15 und 58 Jahren

Die Wehr gehören 54 Aktive im Alter zwischen 15 und 58 Jahren an. Die Jugendgruppe umfasst acht Mitglieder. Die Zahl der einsetzbaren Atemschutzträger beträgt aktuell nur 18. „Ursache ist vor allem die fehlende G 26-Untersuchung“, sagte Vogl und forderte die Feuerwehrler auf, zu der notwendigen Untersuchung zu gehen, wenn sie fällig ist. In Sachen Übungen berichtete er, dass auch im vergangenen Jahr mindestens eine theoretische oder praktische Übung pro Monat abgehalten wurde. Insgesamt wurden für Übungen 888 Stunden aufgewendet. „Eine beachtliche Zahl“, betonte Vogl. Zu den Fahrzeugen erläuterte er, dass die Ersatzbeschaffung des 35 Jahre alten LF8 laufe. Bürgermeister Anton Demmel würdigte die Leistung der Wehr und betonte, dass der Ersatz des alten Löschfahrzeugs kein Luxus sei. Damit wäre die Feuerwehr mit ihren Fahrzeugen zeitgemäß aufgestellt.

Yvonne Zuber

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