Bluttat in Unterföhring: Polizistin wird wohl nicht mehr aufwachen

Bluttat in Unterföhring: Polizistin wird wohl nicht mehr aufwachen
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Entschluss des Gemeinderats

Falschparken in Königsdorf wird teuer

Königsdorf – Die Gemeinde Königsdorf tritt zum neuen Jahr dem Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberland bei. Diesen Beschluss fasste der Gemeinderat.

Im Frühjahr 2015 hatten sich die Räte dazu entschlossen, den ruhenden Verkehr durch den Zweckverband überwachen zu lassen. Vereinbart wurde ein Probebetrieb für zwei Jahre. Dieser läuft zum April 2017 aus. Max Donner, Leiter des Hauptamts, berichtete, dass es im Zeitraum vom 1. Juli 2015 bis 30. Juni 2016 insgesamt 81 Fälle mit Verwarnungsgeldern gab. Die Einnahmen aus den Verwarnungen beliefen sich auf 1335 Euro, die Ausgaben auf 2311 Euro. „Insgesamt wurden rund 1000 Euro für die Verkehrsüberwachung ausgegeben“, rechnete er vor. Die Kosten pro Überwachungsstunde und auch die Sachbearbeitung würden durch den Beitritt günstiger werden, erläuterte er den Räten weiter. „Reich werden wir nicht, wenn wir einen Tausender draufzahlen“, bilanzierte Bürgermeister Anton Demmel mit einem Schmunzeln.

Der Gemeinderat war sich einig, dass die Überwachung des ruhenden Verkehrs in der Gemeinde die Erwartungen erfüllt hat. „Es hat sich bewährt in der Wasserschutzzone, und beim Winterdienst war es ein ganz anderes Durchkommen“, schilderte Hans Hartl (Freie Wähler) sichtlich angetan. Schilder allein würden niemanden jucken. Josef Birzele (UBL) räumte ein, bei der Einführung der Überwachung skeptisch gewesen zu sein. Diese habe sich aber als sinnvoll erwiesen.

Die meisten Räte sahen das ähnlich und sprachen sich für eine Weiterführung der Überwachung aus. Diskutiert wurde noch kurz darüber, ob die Vereinbarung auch auf den fließenden Verkehr erweitert werden sollte. Die Mehrheit im Rat wollte es jedoch bei der Überwachung des ruhenden Verkehrs belassen.

von Yvonne Zuber

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