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Höher schlugen die Herzen von Flugfans am Wochenende in Königsdorf – zum Beispiel beim Kunstflug von Sascha Odermann. 
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Höher schlugen die Herzen von Flugfans am Wochenende in Königsdorf.

Flieger ziehen Blicke auf sich

Flugplatz-Fest in Königsdorf: Viele Besucher interessieren sich für Maschinen

Viel zu sehen gab es wieder beim Flugplatzfest in Königsdorf. Besonders der Doppeldecker „Udet U 12 Flamingo“ zog die Blicke auf sich.

Königsdorf– Hubschrauber, Doppeldecker, Segelflieger: Die Besucher des Flugplatz-Fests in Königsdorf wussten gar nicht, wohin sie zuerst hinschauen sollten. Fast im Minutentakt starteten und landeten die verschiedenen Maschinen – von der Antonov N2, Baujahr 1957, bis hin zum modernen Ultraleichtflugzeug. Die Freiwillige Feuerwehr, das Bayerische Rote Kreuz und die Polizei waren ebenfalls mit Fahrzeugen und Infoständen vertreten.

Eigentlich sollte das Fest bereits vor einer Woche stattfinden, doch wegen Regens musste es verschoben werden. Im zweiten Anlauf herrschte Bilderbuchwetter. „Dann ist die Welt bei einem Rundflug gleich schöner“, kommentierte Moderator Michael Watzke die spätsommerlichen Temperaturen. Watzke führte professionell durch das Programm und erklärte die unterschiedlichen Kunstflugfiguren. Der frühere Deutsche Meister Sascha Odermann zeigte mit dem Königsdorfer Eigenbau Mü 30 und Wolfgang Schieck, Dritter bei der diesjährigen Segelkunstflug-Weltmeisterschaft, mit seinem Segelflugzeug, was am Himmel alles möglich ist.

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Ein Höhepunkt war die Ankunft des Doppeldeckers „Udet U 12 Flamingo“. Der Oldtimer-Segelflug-Verein München hat die Maschine nachgebaut. „Das ursprüngliche Flugzeug hatte seinen Erstflug mit Ernst Udet im Cockpit zu Ostern 1925“, erklärte der jetzige Pilot des Doppeldeckers, Hans Peter Ferenz (76). Der Nachbau habe im Jahr 2004 erstmals seine Runden gedreht. Die Spannweite beträgt zehn Meter, angetrieben wird der Flamingo mit einem 100-PS-Sternmotor von Siemens. Genutzt wurde die Maschine ursprünglich als Schulflugzeug, doch Udet setzte die Flamingo auch für seine zahlreichen Kunstflüge ein. Ferenz musste lachen. „Es heißt, dass er einmal eine Wette abgeschlossen hatte – er wollte versuchen, mit dem Flügel seiner Maschine ein Taschentuch aufzuheben.“ Und? „Udet gewann.“

sh

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