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Zum Wohl der Tiere: 750 Euro steuert Königsdorf für die Unterbringung von Fundtieren bei. Das sind 0,25 Cent pro Einwohner.

Königsdorfer Gemeinderat

Ja zur Fundtier-Pauschale

Königsdorf - Der Königsdorfer Gemeinderat hat einer jährlichen Fundtier-Pauschale von 25 Cent pro Einwohner zugestimmt - trotz gewisser Bedenken. 

Wie berichtet haben sich die Bürgermeister im Landkreis auf den Betrag von 25 Cent pro Einwohner verständigt, um die Tierheime zu unterstützen. Bürgermeister Anton Demmel erläuterte, dass es bisher keine einheitliche Regelung gegeben habe. „Teilweise wurde durch die Kommunen ein jährlicher Pauschalbeitrag geleistet, teilweise wurden Einzelabrechnungen seitens des Tierheims erstellt.“ In Königsdorf sei die Unterbringung von Fundtieren in der Vergangenheit durch eine Kooperation mit einem örtlichen Tierarzt gewährleistet gewesen.

Im Landkreis tauchen jährlich 60 Fundtiere auf

Rechtlich, betonte Demmel, sei die Gemeinde für die Unterbringung der aufgefundenen Tiere zuständig, nicht aber für darüber hinausgehende Forderungen. Im Landkreis gebe es zirka 60 Fundtiere jährlich. „Mit 25 Cent je Landkreisbewohner werden künftig, bei 125 000 Einwohnern, zirka 520 Euro pro Fundtier bezahlt“, rechnete Demmel vor. Für Königsdorf würde dies einen Betrag von 750 Euro pro Jahr bedeuten. Mit der bisherigen Lösung seien der Gemeinde nahezu keine jährlichen Kosten entstanden.

Bisher war ein Tierarzt zuständig

Wie der Rathauschef ausführte, stehe der Tierarzt einer Einigung mit dem Tierheim positiv gegenüber. Zudem wäre es jederzeit möglich wieder zu der bisherigen Lösung zurückzukehren. „Für den Tierschutz sollte man das machen“, sprach sich Demmel für die Pauschale aus. Die Gemeinderäte sahen das genauso. Der Gemeinderat beauftragte einstimmig die Verwaltung damit, eine pauschale Entschädigung zur Unterstützung der Tierheime bei der Fundtierunterbringung bis 0,25 Euro pro Einwohner zu vereinbaren. Yvonne Zuber

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