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Närrisches Treiben: Rund 2000 Menschen feiern Faschingskehraus auf der Königsdorfer Hauptstraße. Die Kinder haben Spaß beim „Prinzenrollen“ und am riesigen Kugellabyrinth.
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Närrisches Treiben: Rund 2000 Menschen feiern Faschingskehraus auf der Königsdorfer Hauptstraße. Die Kinder haben Spaß beim „Prinzenrollen“ und am riesigen Kugellabyrinth.
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Närrisches Treiben: Rund 2000 Menschen feiern Faschingskehraus auf der Königsdorfer Hauptstraße. Die Kinder haben Spaß beim „Prinzenrollen“ und am riesigen Kugellabyrinth.
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Närrisches Treiben: Rund 2000 Menschen feiern Faschingskehraus auf der Königsdorfer Hauptstraße. Die Kinder haben Spaß beim „Prinzenrollen“ und am riesigen Kugellabyrinth.
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Närrisches Treiben: Rund 2000 Menschen feiern Faschingskehraus auf der Königsdorfer Hauptstraße. Die Kinder haben Spaß beim „Prinzenrollen“ und am riesigen Kugellabyrinth.

Kinder im Mittelpunkt

2000 Besucher haben auf dem Königsdorfer Faschingsmarkt Spaß

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Humor ist, wenn die Prinzen rollen: Viel Spaß hatten die Besucher des Königsdorfer Faschingsmarkts. Kinder standen im Mittelpunkt.

Königsdorf – Am Faschingsdienstag zur Mittagszeit macht das Gerücht die Runde, der Königsdorfer Faschingsmarkt sei kurzfristig abgesagt worden wegen der Vorkommnisse im hessischen Volkmarsen. Dort war am Vortag ein 29-Jähriger mit seinem Auto in einen Rosenmontagszug gerast, hatte dabei 60 Menschen verletzt. Quell des Gerüchts, es ist tatsächlich nur eins, ist womöglich der schleppende Beginn der Traditionsveranstaltung. „Es ist etwas zäh losgegangen“, räumt Sepp Wammetsberger ein. Zwei Stunden später aber „ist gut was los“, so der Kassier der federführenden Kinschdarfer Maschkera, Rund 2000 Besucher sollen es bis zum Abend werden.

Ganz unberührt vom Anschlag in Volkmarsen bleiben allerdings auch die Königsdorfer nicht. Die Polizei habe sie in der Früh um 8 Uhr gebeten, die Feiermeile auf der Hauptstraße auf beiden Seiten mit Traktoren zu verbarrikadieren, erzählt Wammetsberger, „dem sind wir natürlich nachgekommen“.

In Feierlaune sind vor allem die Kleinen. Der Maschkera-Verein hat das närrische Treiben heuer unter das Motto „Kinderdorf im Königsland“ gestellt. Die meisten Buden bieten Spiele für den Nachwuchs an. Er darf nach Kegeln angeln, eine Kugel durch ein auf einer alten Lkw-Feder gelagertes Labyrinth bugsieren oder Piraten mit einem gezielten Ballwurf vom luftigen Freisitz schießen. Für die Kids ein Heidenspaß, für die Burschen im Seeräuberkostüm trotz der Schaumstoffmatte keine besonders gelenkfreundliche Angelegenheit. Und das ist noch längst nicht alles: Die Prinzengarde der Wolfratshauser Narreninsel tanzt, die Königsdorfer Blaskapelle spielt auf, und Clown Quirin Schnitzler aus Eurasburg sorgt für Lacher. Wer mag, kann auch auf echten Kamelen reiten oder über eine Slackline balancieren.

Warum das Kindermotto? „Die Kleinen sollen ihren Spaß haben“, sagt Wammetsberger. „Und wenn Kinder da sind, kommen natürlich auch die Erwachsenen, essen und trinken und haben auch ihre Freude.“ Zum Beispiel an einem der sage und schreibe 2000 Preise der Tombola, darunter Karten für den FC Bayern, die Erdinger Therme oder den Auftritt der Couplet-AG während der im Mai anstehenden Königsdorfer Festwoche. Die Gewinnchancen sind üppig: „Wir verkaufen 6500 Lose, also gewinnt fast jedes dritte Los“, frohlockt Wammetsberger.

Rundgang über die Hauptstraße: Gemeinderätin Marlies Woisetschläger und einige Freundinnen – eine als Prinzessin, der Rest als Prinzen verkleidet – animieren die Besucher zum „Prinzenrollen“. Rathauschef Anton Demmel flaniert in einem zotteligen Tarnanzug, eigentlich für die Jagd gedacht, durchs Volk. „Ich bin eine Moorleiche“, sagt er und befiehlt einem vorbeikommenden Musiker der Blaskapelle, der – total unmaskierten – Spaßbremse von Reporter „kräftig den Marsch zu blasen“. Auch Demmels Vorgänger, Fred Stangler, mischt sich, einen roten Hut auf dem Kopf, unter die Narren. „Das lasse ich mir nicht nehmen“, sagt der Altbürgermeister verschmitzt.

Nicht weit von Stangler steht Georg Mayer, ein Bier in der Hand. Er trägt eine blaue Arbeitsschürze unterm Janker. Was das für eine Verkleidung ist, möchten wir wissen. Der Chef der örtlichen Gebirgsschützen deutet auf den rothaarigen Pumuckl in 20 Meter Entfernung: „Das ist meine Frau Brigitte“, sagt Mayer lachend, „und ich bin ihr Meister Eder.“ Humor haben sie, die Königsdorfer.

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